Motorrad fahren
Hinten auf einem Motorrad zu sitzen heißt, dass der Körper alles auf einmal aufnimmt: das Pulsieren des Motors unter dem Sitz, den Wind an den Wangen und den Druck des Helms. Die Bilder unten gehen die Eindrücke vorher durch.
♀Frau fährt Motorrad
Eine Frau mit Helm fährt ein rotes Motorrad.
Über diese Bildkarten
Eine Motorradfahrt ist kein gewöhnlicher Ausflug. Der Motor pulsiert durch den Sitz, der Wind pfeift gegen das Visier und der Helm umschließt den Kopf so, wie es keine Mütze tut. Dazu kommen das Auspuffgeräusch und ein kühler Luftstrom an den Beinen, und schon ist eine Umgebung da, in der der Körper die ganze Fahrt über sehr viele Reize gleichzeitig verarbeitet.
Eine Bildreihe vorab lässt das Kind jedem Eindruck einmal in Ruhe begegnen, bevor sie alle gemeinsam auftreten. Die visuelle Unterstützung zeigt, wo der Helm sitzt, wie man hinten aufsteigt, wo man sich festhält, was das Motorgeräusch bedeutet und wie ein Halt aussieht. Wenn der Kopf schon weiß, was kommt, wird die Vibration zum vertrauten Zeichen statt zum Alarm.
Ein Tipp speziell dafür: Lassen Sie das Kind zwei Minuten lang auf dem geparkten Motorrad mit Helm sitzen, bevor Sie starten, damit sich der Körper an das Gewicht des Helms und den Benzingeruch ohne Motorgeräusch gewöhnt. In Routined können Sie die gesamte Vorbereitung als eigene Routine für jede Fahrt speichern.