Ordnen
Der Widerstand gegen das Ordnen liegt selten beim Aufräumen selbst, sondern im Moment, in dem das Spiel enden muss. Die Bildkarten unten setzen genau dort an.
♀Aufräumen
Ein Mädchen räumt Spielzeug in eine Kiste.
♀Aufräumen
Ein Mädchen räumt Spielzeug in eine Kiste.
Über diese Bildkarten
Ordnen nach dem Spielen ist eigentlich ein Aufeinanderprallen von zwei Dingen: ein schöner Moment, der noch nicht zu Ende ist, und eine Aufgabe, die Fokus verlangt. Deshalb kommt ein kurzer Frustausbruch oft genau dann, wenn du es ansagst. Das Kind hört nicht das Aufräumen als Problem, es hört, dass das Spiel enden muss.
Bildkarten geben dem Kind etwas zum Anschauen statt etwas zum Anhören. Wenn das Bild der Spielsachen schon bereitliegt, bekommt der nächste Schritt eine Form, und diese kleine Verzögerung mildert den Bruch. Viele Kinder schaffen den Wechsel vom Spiel zum Ordnen dann ohne Wut, weil der Übergang eine sichtbare Kante hat. Ein Tipp: leg die Ordnen-Karte schon zu Spielbeginn sichtbar hin, dann kommt sie nie überraschend.
Wenn du die Routine ausbauen willst, kannst du Schritte und Zeiten in Routined zusammenstellen. Dort verbinden sich die Bildkarten mit einem ruhigen Timer, der zeigt, wie lang das Aufräumen wirklich dauert.