Wäsche einlegen
Wäsche ist keine Aufgabe, sondern eine Reihe halber: eine Ladung rein, eine raus, eine zum Aufhängen, eine in der Trommel vergessen. Ohne sichtbare Markierung weiß das Gehirn nicht, wo die Schleife endet. Die Schritte unten markieren Anfang und Ende.
♀Wäsche einlegen
Eine Person legt farbige Kleidung in einen grauen Wäschekorb.
♀Wäsche einlegen
Eine Person legt bunte Kleidung in eine Waschmaschine.
♀Wäsche einräumen
Eine Illustration einer Frau, die Wäsche in eine Waschmaschine legt.
Über diese Bildkarten
Die Waschmaschine verlangt eine Abfolge, die nicht wie eine klar abgegrenzte Aufgabe aussieht. Dunkel und hell sortieren, einfüllen, dosieren, Programm wählen, starten. Dann vierzig Minuten Pause. Dann raus, an die Leine oder in den Trockner, wieder raus, falten. Im Kopf verschwimmen die Durchgänge, und das übliche Ergebnis ist eine Ladung, die in der Trommel bleibt, bis der Geruch erinnert.
Mit Bildkarten bekommt jeder Teilschritt sein eigenes Feld, und die Reihe wird zwischen Einfüllen und Herausholen klar getrennt. Das Kind braucht nicht mehr Information, sondern mehr sichtbare Abschlüsse. Eine letzte Karte je Phase – eine geschlossene Tür, ein leerer Korb – sagt, dass dieser Teil gezählt und erledigt ist.
Ein Tipp: Teile die Bildreihe in zwei Blöcke — Einfüllen und Herausholen — mit einer Pausenkarte dazwischen. So ist optisch sofort klar, dass die Runden getrennt sind. In Routined kannst du die vierzig Minuten als eigenen Posten anlegen, sodass der Start von Teil zwei als Hinweis kommt und nicht im Kopf gehalten werden muss.