Aus dem Bett aufstehen
Der Wechsel vom warmen Bett auf den kalten Boden ist Körper und Kopf gleichermaßen schwer. Die Bildkarten unten zerlegen den Moment in drei konkrete Bewegungen.
♀Aus dem Bett aufstehen
Eine Illustration eines Mädchens, das aus dem Bett aufsteht.
Über diese Bildkarten
Das Bett ist nicht nur Möbel – es ist sicherer Horizont, Wärme, Dunkelheit und der Ort, an dem der Tag pausiert wurde. Aufstehen heißt, all das zu verlassen und direkt in kältere Luft, Licht, Geräusche und Aufgaben zu treten. Der Körper weiß das, auch wenn der Kopf es noch nicht in Worte gefasst hat.
Die Bildkarten geben diesem widerwilligen Start eine Form. Drei Bilder reichen: Wecker aus, Füße runter, Körper hoch. Zwei werden noch kein System, fünf werden zu viel für ein eben erwachendes Gehirn. Wenn dein Kind auf das Bild zeigen kann, statt eine weitere Aufforderung zu hören, sinkt die Reibung deutlich.
Ein konkreter Tipp: Lege die Bildkarten schon am Vorabend auf den Nachttisch, damit sie das Erste sind, was die Augen treffen. Für ein Kind, das eine längere Anlaufzeit braucht, könnt ihr eine kurze Warte-Karte zwischen Schritt zwei und drei einschieben, in der es aufrecht sitzt und eine Minute lang nur atmet. Um das Aufstehen an eine feste Zeit zu binden, kannst du die Morgenroutine in der Routined-App genau hier beginnen lassen.