Zeit, die das Kind tatsächlich versteht
Ein kreisförmiger grüner Ring, der mit der Zeit schrumpft, ein großer digitaler Countdown darunter und ein Knopf in der Mitte zum Starten oder Pausieren.
Zeit ist abstrakt für Kinder — und noch mehr bei NPF. Wenn sie sichtbar wird, wird sie auch handhabbar.
Wie der Timer funktioniert
Integrierter Bestandteil jedes Routineschritts, wo Sie ihn benötigen. Keine separate App, keine zusätzliche Einstellung.

Grüner Ring + digitale Zeit
Der Ring schrumpft mit der Zeit. Unter dem Ring wird die Zeit digital in großen Ziffern (mm:ss) angezeigt — das Kind sieht gleichzeitig das Visuelle und die genaue Zeit.

Eigene Zeit für jeden Schritt
Legen Sie Minuten und Sekunden pro Schritt fest — z.B. 2 Minuten für das Zähneputzen, 10 Minuten für das Frühstück. Sie wählen, welche Schritte einen Timer haben sollen; nicht alle benötigen einen.

Einfaches Starten und Pausieren
Das Kind tippt auf den Knopf in der Mitte des Rings, um zu starten. Tippt erneut, um zu pausieren. Wenn das Kind fortsetzt, läuft der Timer von der Stelle weiter, an der er pausiert wurde — nichts geht verloren.

Geht nicht mittendrin aus
Wenn der Timer aktiv ist, hält die App den Bildschirm an. Das Kind kann den Countdown verfolgen, ohne das Gerät berühren zu müssen — und ohne dass der Bildschirm plötzlich mitten beim Zähneputzen ausgeht.

Hörbar, wenn die Zeit abgelaufen ist
Ein Ton wird abgespielt und der Ring wechselt die Farbe, wenn die Zeit abgelaufen ist. Keine Benachrichtigungen oder störenden Alarme — nur ein Signal in der App, dass der Schritt abgeschlossen ist.
Warum Zeit für Kinder mit NPF so schwierig ist
Die Zeitwahrnehmung ist eine kognitive Fähigkeit, die sich bis weit ins Teenageralter entwickelt — und bei Kindern mit ADHS oder Autismus noch stärker verzögert ist. Wenn Sie sagen „wir haben noch fünf Minuten“, hört das Kind nur die Worte, nicht die Länge der Zeit. Ein visueller Timer verwandelt Zeit von einer Erwachsenenanforderung in etwas Konkretes, womit das Kind selbst umgehen kann.
Wie der Routined-Timer konkret aussieht
Der Timer wird als grüner kreisförmiger Ring angezeigt, der mit der Zeit schrumpft. In der Mitte des Rings befindet sich ein großer Knopf, mit dem das Kind den Timer starten, pausieren oder fortsetzen kann. Unter dem Ring wird die Zeit digital in großen Ziffern (zum Beispiel 1:39) angezeigt — so sieht das Kind gleichzeitig den schrumpfenden Ring und die genaue Zeit. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wechselt der Ring die Farbe und ein Ton wird abgespielt.
Zwei Größen — großer Kreis oder kompakte Zeile
Großer Kreis
Die Standardvariante — füllt den Bildschirm aus und ist optimal, wenn der Timer der Fokus des Schritts ist (Zähneputzen, Warten auf die Mikrowelle, Beruhigungspause). Maximiert die Sichtbarkeit des Countdowns.
Kompakte Zeile
Eine horizontale Mini-Version mit einem Knopf und einem linearen Fortschrittsbalken. Gut, wenn der Timer eine Ergänzung zu anderen Inhalten auf dem Bildschirm ist, z.B. eine Checkliste, bei der mehrere Schritte parallel ablaufen.
So funktioniert der Timer in der Praxis
Angemessene Zeiten einstellen
Wenn Sie zum ersten Mal eine Routine erstellen: messen Sie die Zeit des Kindes für ein paar Tage und setzen Sie dann Zeiten mit Puffer. Es ist besser, wenn die Zeit ausreicht, als wenn sie zu früh abläuft — dann wird der Timer zu einer Strafe statt zu einem Werkzeug.
Erklären Sie dem Kind zuerst den Timer
Bevor Sie den Timer aktivieren, zeigen Sie ihn dem Kind und sprechen Sie darüber, was passiert. „Du hast fünf Minuten Zeit, dich anzuziehen. Dieser grüne Ring schrumpft. Wenn er verschwunden ist, ist die Zeit abgelaufen. Dann machen wir weiter.“ Konkretisierung vor dem Gebrauch.
Seien Sie wählerisch
Manche Routinen benötigen keine Zeiten. Zähneputzen, Tasche packen — ja. Frühstück — oft nicht (Essen soll in eigenem Tempo gegessen werden). Hausaufgaben — vielleicht, je nach Kind. Seien Sie wählerisch, damit der Timer seinen Wert behält und nicht zum Hintergrundrauschen wird.
Timer bei ADHS
Für Kinder mit ADHS ist der Timer eines der wertvollsten Werkzeuge. Zeitblindheit — die Unfähigkeit abzuschätzen, wie lange eine Aufgabe tatsächlich dauert — ist eine zentrale Schwierigkeit. Wenn die Zeit visualisiert wird, beginnt das Kind, seine eigene Zeitwahrnehmung über Wochen und Monate zu kalibrieren.
Timer bei Autismus
Bei Autismus ist der Timer ebenso wertvoll, aber aus einem anderen Grund: Vorhersehbarkeit. Wenn das Kind genau weiß, wie lange ein Schritt dauern wird (nicht nur „bald“ oder „gleich“), verschwindet ein Großteil der Sorge um unklare Übergänge.
Häufige Fehler
- Zu kurze Zeit → Kind ist gestresst und lehnt das Werkzeug ab. Nach oben anpassen.
- Endton für manche Kinder empfindlich → wenn das Kind stark auf den Ton reagiert, senken Sie die Lautstärke des Geräts, bevor der Timer startet.
- Timer für alle Schritte → überlastet. Sparen Sie den Timer für Schritte, bei denen die Zeit tatsächlich eine Rolle spielt.
Häufig gestellte Fragen
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