Routined – Eine kognitive Unterstützung für Kinder mit NPF

Reduzieren Sie Stress und Nörgelei mit visueller Unterstützung, die Sicherheit und Selbstständigkeit schafft. Für Kinder mit ADHS, Autismus oder anderen neuropsychiatrischen Funktionsstörungen (NPF) können Übergänge im Alltag eine Herausforderung sein.

Routined fungiert als digitale kognitive Unterstützung, die dem Kind hilft zu verstehen, was wann und wie zu tun ist.

Angepasst an individuelle Bedürfnisse

Die App bietet Werkzeuge, die den Alltag für die ganze Familie vorhersehbar und handhabbar machen.

Visuelle Unterstützung

Verwenden Sie Piktogramme oder eigene Bilder, um Anweisungen konkret zu machen, ohne Leseanforderungen zu stellen.

Echtzeit-Vorhersehbarkeit

Alles wird direkt zwischen den Geräten synchronisiert, sodass alle dasselbe Bild von den Aufgaben des Tages haben.

Geringerer Bedarf an Erinnerungen

Wenn die Routinen auf dem Mobiltelefon sind, verlagert sich die Verantwortung von der Stimme der Eltern auf die App.

Sofortiges Feedback

Das Abhaken von Aufgaben und das Sammeln von Sternen bietet die direkte Motivation, die bei ADHS oft benötigt wird.

So starten Sie durch

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Klare Routinen erstellen

Beginnen Sie damit, den Tag zu strukturieren, indem Sie Morgen, Nachmittag und Abend in handhabbare Blöcke aufteilen. Indem Sie den Tag in kleinere, vorhersehbare Schritte unterteilen, reduzieren Sie den kognitiven Widerstand und helfen dem Kind, sich auf eine Aufgabe nach der anderen zu konzentrieren.

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Mit einzigartigen Bildern personalisieren

Erstellen Sie eine visuelle Unterstützung, die vollständig an die einzigartigen Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst ist. Sie können einzigartige KI-Bilder direkt in der App über das Symbol neben dem Namen generieren, eigene Fotos mit der Kamera für maximale Wiedererkennung aufnehmen oder Bilder direkt von Ihrem Gerät hochladen, um die Routinen vertraut und sicher zu gestalten.

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Routined völlig kostenlos testen

Wir möchten, dass Sie sich sicher fühlen, dass die App für Ihre Familie funktioniert. Deshalb können Sie bei einer Neuanmeldung alle Premium-Funktionen zwei Wochen lang völlig kostenlos testen. Sie können Ihr Abonnement jederzeit und ohne Bindungsfrist kündigen, sollte es nicht Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Wie visuelle Unterstützung tatsächlich funktioniert – und warum sie bei NPF so wichtig ist

Visuelle Unterstützung sind nicht nur "nette Bilder" auf einem Zettel. Es ist ein pädagogisches Werkzeug, das seit Jahrzehnten in der schwedischen Habilitation eingesetzt wird und eine gute wissenschaftliche Unterstützung für Kinder mit Autismus, ADHS, Sprachstörungen und anderen neuropsychiatrischen Funktionsstörungen bietet. Die Idee ist einfach: Wenn das Kind sieht, was passieren wird, muss das Gehirn nicht alles gleichzeitig im Arbeitsgedächtnis behalten. Das setzt mentale Kapazitäten frei – und das Ergebnis ist ein Kind, das weniger gestresst, weniger frustriert und präsenter ist.

Was visuelle Unterstützung im Gehirn bewirkt

Für ein Kind mit NPF kann eine mündliche Anweisung ("Komm, leg dich jetzt schlafen") wie weißes Rauschen wirken. Das Gehirn muss gleichzeitig die Stimme interpretieren, die Bedeutung der Wörter verstehen, priorisieren, welche Handlung zuerst ausgeführt werden soll, und dies mit früheren Erfahrungen verknüpfen. Das sind viele Prozesse auf einmal – und wenn einer davon hakt, passiert nichts.

Ein Bild umgeht die meisten dieser Schritte. Es sagt direkt: "So sieht das Ende aus." Das Gehirn kann vom Ziel ausgehen und rückwärts arbeiten, anstatt zu versuchen, Worte in Echtzeit in Handlungen umzusetzen. Deshalb funktioniert visuelle Unterstützung oft genauso gut für nonverbale Kinder wie für Kinder, die frei sprechen – es geht nicht um Sprachkenntnisse, sondern um kognitive Belastung.

Unterschiede zwischen ADHS und Autismus – und warum beide von visueller Unterstützung profitieren

ADHS und Autismus teilen einige Kernschwierigkeiten, insbesondere in Bezug auf exekutive Funktionen: Zeitwahrnehmung, Planung, Übergänge und Selbstregulation. Aber sie äußern sich unterschiedlich.

Bei ADHS

Das Kind weiß, was es tun soll, kommt aber nicht in Gang. Das "Antriebsproblem" ist häufig: selbst einfache Aufgaben fühlen sich überwältigend an, wenn sie keinen sofortigen Gewinn versprechen. Visuelle Unterstützung hilft, indem jeder Schritt so klein und konkret gemacht wird, dass die Initiierungskosten sinken. Kombiniert mit einer sofortigen Belohnung (Stern, Haken, Taschengeld) gibt dies den Dopaminkick, den das Gehirn zum Starten braucht.

Bei Autismus

Das Kind ist oft auf Vorhersehbarkeit angewiesen und hat Schwierigkeiten mit unerwarteten Übergängen. Hier ist der größte Wert der visuellen Unterstützung, dass sie zeigt, was als Nächstes passieren wird – und danach. Wenn der Übergang sichtbar ist, wird er handhabbar. Ein autistisches Kind, das weiß "zuerst Abendessen, dann Zähne putzen, dann Geschichte, dann schlafen", hat eine ganz andere Sicherheit als ein Kind, das nur hört "bald ist Schlafenszeit."

Drei Stufen der visuellen Unterstützung – welche passt zu Ihrem Kind?

Generische Piktogramme. Klare, neutrale Illustrationen (eine Zahnbürste, ein Bett). Funktioniert gut für die meisten Kinder und ist ein guter Ausgangspunkt.

Fotos aus dem Alltag. Bilder von der eigenen Zahnbürste, dem eigenen Bett, der eigenen Kleidung des Kindes. Oft stärkere Wiedererkennung bei jüngeren Kindern oder Kindern mit Autismus, die konkrete Details suchen.

KI-generierte Bilder. Für Momente, in denen weder Piktogramme noch Fotos funktionieren – z.B. "Zähne zwei Minuten lang mit der Zahnbürste in der rechten Hand putzen". Sie beschreiben die Szene in Routined und erhalten in Sekundenschnelle ein einzigartiges Bild.

Die Routinen, bei denen visuelle Unterstützung den größten Unterschied macht

  • Die Morgenroutine – die Klassikerin. Alles vom Aufstehen aus dem Bett bis zum Stehen im Flur mit Jacke an.
  • Die Abendroutine – die zweitklassische. Hier liegt oft der Schlüssel zu einem ruhigeren Morgen am nächsten Tag.
  • Übergänge außerhalb des Hauses – Zahnarztbesuch, Friseur, das erste Mal im Hort. Eine kurze visuelle Sequenz am Vorabend reduziert die Sorge.
  • Mahlzeiten – für Kinder mit selektivem Essverhalten oder emotionalem Stress rund ums Essen kann eine bildbasierte Sequenz (hinsetzen, Geschirr nehmen, Essen nehmen, essen) den Stress senken.
  • Hausaufgaben und Schularbeiten – das Aufteilen von "mach die Hausaufgaben" in 4–5 visuelle Mikroschritte ist oft der Unterschied zwischen Chaos und Flow.

Häufig gestellte Fragen zu visueller Unterstützung bei NPF

Bereit, den Stress zu reduzieren?

Laden Sie Routined noch heute herunter und beginnen Sie die Reise zu einem ruhigeren Alltag zusammen mit Ihrer Familie.

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