Im Bett liegen
Wenn der Kopf auf das Kissen sinkt, ist der Tag für das Gehirn nicht immer vorbei. Es sucht weiter nach Geräusch, Licht, einem letzten Gespräch — und ohne klares Abschlusssignal landet der Körper nicht. Die Bildkarten unten liefern dieses Signal.
♂Im Bett liegen
Ein Junge im Bett unter einer rot-blauen Decke, lächelt ruhig.
♂Zugedeckt im Bett
Ein Junge liegt in einem Bett mit zwei Kissen und einer blauen Decke.
♂Auf dem Kissen ruhen
Nahaufnahme des Gesichts eines Jungen auf einem Kissen im Bett.
♂Schlafenszeit
Ein Junge ruht mit dem Kopf auf dem Kissen im Bett.
Über diese Bildkarten
Schlaf kommt nicht automatisch, sobald der Kopf auf das Kissen sinkt. Er kommt, wenn das Gehirn das Signal bekommt, dass nichts Neues mehr passiert, dass die Ereignisse des Tages abgeschlossen sind und der Moment nur noch um Stillsein geht. Bei vielen Kindern fehlt genau dieses Signal — der Körper ist müde, aber der Kopf ist immer noch im Tempo des Tages.
Die Bildkarte wirkt wie ein visueller Schlusspunkt. Wenn das Bild vom Im-Bett-Liegen das Letzte ist, was das Kind sieht, bevor das Licht ausgeht, funktioniert es als Abschlussmarkierung: vor dem Bild passierten Dinge, nach dem Bild passiert nichts mehr. Für ein Gehirn, das sonst nicht verstanden hätte, dass der Tag vorbei ist, wird das Bild zum eigentlichen Ende.
Ein konkreter Tipp: leg das Bild dorthin, wo der Blick des Kindes ohnehin landet — ans Fußende, neben den Lichtschalter, über das Kissen. Es muss nicht ausgesprochen werden, nur gesehen. Und in einer längeren Abendsequenz — duschen, Schlafanzug, Zähne, lesen, liegen — funktioniert es als letztes Häkchen der Reihe. Möchtest du die ganze Abendroutine so bauen, dass das Kind ihr selbst folgen kann, kannst du die Bildkarten in Routined zusammenstellen.