Jungen ins Bett bringen
Ein Körper kann nicht in einer Minute von Volltempo auf Schlaf umschalten. Die Bildkarten unten zeigen das Herunterfahren Schritt für Schritt, damit der Junge spürt, dass der Abend zu Ende geht.
♀Frau bringt Jungen ins Bett
Eine Frau bringt einen Jungen ins Bett.
Über diese Bildkarten
Der Abstand zwischen Toben auf dem Boden und still im Dunkeln liegen ist größer, als Erwachsene oft denken. Das Nervensystem des Jungen braucht konkrete Signale, dass der Tag herunterfährt, sonst bleibt das Tempo lange im Körper, auch wenn die Lampe schon aus ist.
Die Bildkarten lassen ihn das ganze Herunterfahren als Kette sehen: Abendessen, Zähneputzen, Schlafanzug, ein Buch, Licht gedämpft. Wenn er die Reihe mit den Augen verfolgt, wird jeder Schritt zu einer kleinen Erinnerung, dass es Richtung Schlaf geht und nicht zur nächsten Aktivität. Für Jungen, die gerne noch eine Sache mehr wollen, hilft es, wenn das Bild klar zeigt, dass die Kette nach dem letzten Feld endet.
Ein konkreter Tipp: das ruhigste Bild, oft das Buch oder das Kuscheltier, kommt ganz ans Ende, kurz vor dem Licht aus. So ist der letzte visuelle Reiz schon gedämpft. Möchtest du den ganzen Abend als digitalen Plan mit Erinnerungen zusammenstellen, geht das in Routined, wo die Testphase 14 Tage läuft.