Kleider ablegen

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Einen Moment liegt das Shirt über dem Gesicht und alles wird dunkel, dann trifft kühle Luft die Haut. Wenn das unangenehm ist, machen die Bildkarten unten das Ausziehen vorhersehbar.

Ein Mädchen zieht sich ein blaues Shirt über den Kopf, um es auszuziehen.

Kleidung ausziehen

Ein Mädchen zieht sich ein blaues Shirt über den Kopf, um es auszuziehen.

Über diese Bildkarten

Der kurze Moment, in dem das Shirt über das Gesicht klettert, macht das Ausziehen meist schwer. Die Augen werden bedeckt, Geräusche gedämpft, und gerade wenn der Kopf frei wird, trifft kühle Luft die warme Haut. Weiß ein Kind nicht, dass dieses Gefühl kommt, kann die ganze Abendroutine stocken.

Bildkarten helfen, indem sie den Moment vorab zerlegen: Ärmel lösen, Saum hochziehen, Kopf heraus, dann die Hose. Ist die Reihenfolge vertraut, wird die dunkle Sekunde keine Überraschung, sondern ein Schritt von mehreren, der bald vorbei ist. Vorhersehbarkeit nimmt dem Unbehagen die Schärfe, und das Kind kann durchatmen, bevor das Shirt sich überhaupt bewegt.

Ein konkreter Tipp ist, unten statt oben zu beginnen: Socken und Hose zuerst, damit das knifflige Shirt das Letzte ist und nicht den Ton für den ganzen Wechsel setzt. Lege den Schlafanzug daneben, sodass warmer, weicher Stoff gleich danach wartet und die kalte Sekunde kurz bleibt. In Routined kannst du diese Schritte zu einer eigenen Abendroutine mit Bildern zusammenstellen, die das Kind wiedererkennt.