Kuscheltiere holen
Das Kuscheltier gehört nicht in den Spielzeughaufen. Es ist ein Regulator – etwas, an das sich der Körper lehnt, um zur Ruhe zu kommen. Das Holen ist daher der erste Schritt nach unten, nicht das letzte Spiel. Die Schritte siehst du unten.
♂Junge umarmt Kuscheltier
Ein fröhlicher Junge umarmt einen rosa Teddybär. Kleine blaue Herzen schweben um ihn herum.
Über diese Bildkarten
Für viele Kinder ist das Kuscheltier ein Stück Nervensystem. Der Geruch, das Gewicht in der Armbeuge und die vertraute Struktur an der Wange senden dem Körper ein leises Signal: jetzt lassen wir den Tag los. Fehlt das Tier im Bett, fällt das Runterkommen viel schwerer, und gerade deshalb wiegt dieses kleine Holen am Abend so viel.
Die Bildkarten zeigen, dass das Kuscheltier tagsüber einen festen Platz hat – im Korb, im Regal, auf der Fensterbank – und nachts einen ebenso klaren Platz im Bett. Sieht das Kind den Umzug als eigenen Schritt, wird daraus ein sanfter Übergang, ein Signal ans Gehirn, dass der Schlaf kommt. Für Kinder im Autismus-Spektrum oder mit hohem Grundstress geben Bilder eine Vorhersehbarkeit, die Worte allein nicht leisten.
Konkreter Tipp: Wähle ein oder zwei Tiere, die mit ins Bett kommen, und lass die anderen im Regal schlafen. Dann wird das Holen ein kurzer, ruhiger Schritt statt einer Sortieraufgabe. Möchtest du es mit dem Rest der Abendberuhigung verknüpfen, hält Routined die Schritte zusammen.