Abendessen und Fernsehen

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Der Teller will Berührung und Geschmack, der Fernseher will die Augen, und dazwischen verschwindet die ganze Mahlzeit. Die Bildkarten unten machen beide Aufgaben nebeneinander sichtbar.

Eine Person sitzt und isst mit einem Löffel aus einer Schale, neben einem Fernseher.

Isst und sieht fern

Eine Person sitzt und isst mit einem Löffel aus einer Schale, neben einem Fernseher.

Über diese Bildkarten

Abendessen vor dem Fernseher klingt entspannt, doch für viele Kinder werden daraus zwei Dinge, die an derselben Aufmerksamkeit ziehen. Der Bildschirm bindet die Augen, das Programm bestimmt das Tempo, und der Teller rutscht an den Rand des Bewusstseins, bis jemand daran erinnert. Dann ist das Essen kalt und die Mahlzeit fühlt sich schon beendet an.

Mit Bildkarten könnt ihr den Rhythmus vorher festlegen. Eine Karte mit ein paar Mal kauen, zum Bildschirm schauen, nächsten Bissen nehmen macht beides gleichzeitig sichtbar. Das Kind muss nicht auf die Sendung verzichten, aber das Essen rutscht auch nicht in den Hintergrund. Wenn der nächste Schritt als Bild neben dem Teller liegt, bleibt die Gabel auch in einer aufregenden Szene in Bewegung.

Ein konkreter Tipp: Legt die Karten neben den Teller, nicht zwischen Kind und Bildschirm. So werden sie zu einem ruhigen Bezugspunkt im Seitenblick und konkurrieren nicht mit der Sendung. Für ein klares Ende könnt ihr die Abfolge in Routined bauen und einen sanften Timer markieren lassen, wann das Programm für die letzten Bissen pausiert.