Karten und Pasta
Eine Hand hält Karten, die Augen zählen Farben, die Gabel liegt neben dem Teller – und die Pasta wird zwischen den Zügen langsam kalt. Zwei Aufgaben laufen parallel, und die Bildkarten direkt darunter helfen dir zu wechseln, ohne die eine zu verlieren.
♀Karten beim Spaghetti-Essen
Eine lächelnde Frau mit langem braunem Haar und rotem Shirt hält ein Blatt Spielkarten vor einem blauen Teller mit Spaghetti und einem Glas Saft.
Über diese Bildkarten
Zwei Dinge wollen das Gehirn gleichzeitig: das Spiel will, dass du dir merkst, was der letzte Spieler abgelegt hat, das Essen will, dass die Pasta tatsächlich gegessen wird. Bei vielen Kindern gewinnt das Spiel, denn es ist konkret und hat einen Gegenspieler, der wartet – der Teller wirkt eher wie Hintergrund. Das Ergebnis: kalte Pasta, halbe Züge und eine erwachsene Person, die anfängt, übers Essen zu murmeln.
Mit Bildkarten für Karten und Pasta wird das Parallele in sichtbare Schritte zerlegt: dein Zug, eine Gabel, der Gegenspieler, eine Gabel, ein Schluck. Es ist keine doppelte Aufgabe mehr, die im Kopf gehalten wird, sondern ein Rhythmus, dem die Augen folgen können. Die Pasta wird etwas weniger kalt, wenn klar ist, wann gekaut wird.
Ein konkreter Tipp: leg die Karten leicht neben den Teller, nicht darauf, und vereinbart, dass die Gabel nach jedem Zug eine Runde dreht. Möchtest du das mit einem stummen Timer oder einer ganzen Essensabfolge am Bildschirm verbinden, kannst du es in Routined zusammensetzen und für den nächsten Pasta-Abend speichern.