Speisen
Konsistenz, Geruch und das Aussehen des Essens wiegen oft schwerer als der Hunger, und etwas Unbekanntes auf dem Teller weckt sofort Misstrauen. Die Bilder unten lassen das Kind die Mahlzeit erst mit den Augen treffen.

Essen
Eine Auswahl an Lebensmitteln mit Brot, einer Karotte, einem Apfel, einer Banane, Trauben und einer Schüssel.
Über diese Bildkarten
Für viele Kinder geht es beim Essen vor allem darum, wie es sich im Mund anfühlt und auf dem Teller aussieht, nicht um den Hunger im Bauch. Eine klumpige Soße, eine unerwartete Farbe oder zwei Speisen, die sich berühren, können reichen, damit die ganze Mahlzeit unsicher wirkt, und dann hilft es selten, das Kind zum bloßen Probieren aufzufordern.
Mit Bildkarten sieht das Kind, was serviert wird, bevor es sich an den Tisch setzt. Das Essen wird vertraut, solange es noch auf Abstand ist, und ein Bild von etwas Neuem neben dem schon Vertrauten macht den Bissen weniger dramatisch. Das Visuelle gibt dem Kind die Chance, sich in Ruhe an den Gedanken zu gewöhnen, ohne den Druck eines vollen Tellers direkt vor der Nase.
Ein konkreter Tipp: Halte die einzelnen Speisen im Bild getrennt, genau wie auf dem Teller, damit nichts verschwimmt, und stelle nur ein neues Bild auf einmal neben die Lieblingsspeisen. In der App Routined kannst du die Mahlzeiten der Woche im Voraus mit Bildern zusammenstellen, sodass das Kind weiß, was kommt, und nicht mitten im Hunger überrascht wird.