Tee genießen
Sich mit einer warmen Tasse hinzusetzen verlangt, dass der Körper langsamer wird, und das fällt schwer, wenn er noch voller Tempo ist. Eine ruhige Reihenfolge hilft, einen niedrigeren Gang zu finden. Die Schritte unten zeigen den Weg.
♀Tee trinken
Eine lächelnde Person hält mit beiden Händen eine dampfende Tasse Tee.
Über diese Bildkarten
Herunterzufahren ist eine Fähigkeit, kein Zustand, der von selbst eintritt. Für ein Kind, dessen Körper auf Hochtouren läuft, kann eine stille Teepause fast unmöglich wirken, weil es kein äußeres Tempo zum Folgen gibt. Gerade die Ruhe, die Erwachsene als Erholung lesen, kann für das Kind zu einer leeren Fläche ohne Richtung werden, und dann fällt es schwer, darin zu bleiben.
Visuelle Unterstützung gibt dem Herunterfahren eine Form. Wenn die Bilder die kleinen ruhigen Schritte zeigen, Wasser aufsetzen, warten, bis es heiß ist, eingießen, sich hinsetzen und in Ruhe trinken, bekommt der Moment einen Rhythmus zum Ausruhen. Das Warten, während der Tee zieht, wird zu einem eigenen Schritt statt zu einer Lücke, in der die Ungeduld übernimmt. Die äußere Stütze ersetzt das innere Tempo, bis die eigene Ruhe des Kindes nachkommt.
Ein konkreter Tipp ist, die Teepause nach etwas körperlich Aktivem anzusetzen und das letzte Bild etwas Stilles sein zu lassen, das man beim Trinken tut, etwa aus dem Fenster zu schauen. Der Körper bekommt so eine klare Verlangsamung statt eines abrupten Stopps. Möchtest du ruhige Pausen in den Tagesplan einfügen, kannst du die Routine in der App Routined bauen und sie 14 Tage kostenlos testen.