Zwischenmahlzeit

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Eine Zwischenmahlzeit ist keine Mahlzeit, sie ist ein Gleiten. Der Hunger taucht ohne klares Signal auf, und wenn du fragst, was es möchte, friert die Antwort zwischen den Optionen ein. Die Bildkarten unten kürzen die Auswahl auf das, was gerade tatsächlich in der Küche ist.

Eine Person mit langen Haaren isst einen kleinen runden Snack aus einer Schüssel.

Einen Snack essen

Eine Person mit langen Haaren isst einen kleinen runden Snack aus einer Schüssel.

Eine Person hält und isst einen kleinen runden Snack.

Einen Snack essen

Eine Person hält und isst einen kleinen runden Snack.

Über diese Bildkarten

Es dauert ein wenig, bis das Kind merkt, dass der Körper Essen will. Oft zeigt sich das nicht als Hunger, sondern als schlechte Laune, Anklammern, Klagen über Dinge, die eigentlich nicht stören dürften. Das Zeitsignal ist schwach, also wird die Zwischenmahlzeit gern hinausgeschoben, bis das Kind schon im Affekt ist.

Ein Bild, das zeigt dass jetzt Zwischenmahlzeit ist, gibt dem Moment einen sichtbaren Marker. Dann kommt die nächste Schwierigkeit: die Auswahl. Offen zu fragen was möchtest du zwingt das Kind, mehrere Optionen im Kopf zu halten und zu wählen, und genau das schafft der Entscheidungsteil nicht, wenn der Blutzucker niedrig ist. Zwei Bilder zur Auswahl funktionieren fast immer besser als die gleiche Frage ohne Bilder.

Konkreter Tipp: Lege zwei Karten nebeneinander auf den Tisch mit dem, was tatsächlich da ist – die Frucht, die du hast, das Brot, das du machen kannst. Nichts weiter. Dann wird die Wahl überschaubar und die Entscheidung fällt in Sekunden. Die Routined-App kann die zwei Optionen des Tages als kleine Karte zum Antippen zeigen, sodass du sie nicht mehrmals laut aufzählen musst.