Aktivitätstraining

#Training#Übung#Lernen#Entwicklung#Fähigkeiten

Eine neue Fähigkeit zu üben ist für das Gehirn undankbar: immer dasselbe, nichts Sichtbares zum Vorzeigen. Die Schritte unten zerlegen die Fähigkeit in Teile, deren Fortschritt sichtbar wird.

Ein lächelnder Junge baut einen Turm aus blauen Bausteinen auf einem grünen Tisch. Über seinem Kopf sind eine leuchtende Glühbirne und ein Pfeil nach oben zu sehen, die eine neue Idee oder Entwicklung symbolisieren. Er hält auch eine gelbe Schüssel mit einem roten Löffel.

Junge baut und bekommt eine Idee

Ein lächelnder Junge baut einen Turm aus blauen Bausteinen auf einem grünen Tisch. Über seinem Kopf sind eine leuchtende Glühbirne und ein Pfeil nach oben zu sehen, die eine neue Idee oder Entwicklung symbolisieren. Er hält auch eine gelbe Schüssel mit einem roten Löffel.

Über diese Bildkarten

Fähigkeiten entstehen durch Wiederholung, doch Wiederholung allein ist ein schlechtes Belohnungssystem. Das Gehirn will Beweise, dass Aufwand irgendwohin führt, und wenn zehn Versuche hintereinander gleich aussehen, verlieren viele Kinder den Glauben, bevor der Körper Zeit zum Lernen hatte. Das ist keine Faulheit, sondern ein vernünftiger Protest gegen unsichtbare Arbeit.

Mit Bildkarten lässt sich die Fähigkeit so zerlegen, dass Fortschritt sichtbar wird, bevor das Ganze sitzt. Schuhe binden wird zu 'überkreuzen', 'festziehen', 'Schlaufe machen', 'durchziehen'. Schafft das Kind Schritt drei, aber nicht vier, gibt es etwas zum Zurückschauen und etwas als Ziel. Üben verschiebt sich von 'ich kann das nicht' zu 'ich bin bei Teil vier'.

Ein Tipp: Markiere mit einem Pfeil oder einem verschobenen Magneten, an welchem Schritt ihr gerade arbeitet. Das beantwortet 'wie viel ist noch übrig' ohne Worte. In Routined kannst du Teilschritte abhaken, damit der Fokus auf dem Stück bleibt, das wirklich trainiert wird.