Anfeuern
Anfeuern verlangt, dass das Kind die eigene Konzentration unterbricht und den Blick nach außen lenkt. Dieser soziale Wechsel passiert schnell und ist leicht zu verpassen. Die Schritte hier unten machen den Wechsel sichtbar.
♂Hände hoch mit Sternen
Eine lächelnde Person in blauem T-Shirt streckt beide Arme nach oben, über den Händen zwei gelbe Sterne und Bewegungslinien als Jubelzeichen.
♂Feuert mit Megafon-Blase an
Eine lächelnde Person in blauem T-Shirt und roter Hose streckt beide Arme nach oben, daneben eine Sprechblase mit blauem Megafon.
Über diese Bildkarten
Viele Kinder wollen wirklich für ein Geschwister, eine Mannschaftskameradin oder eine Freundin jubeln, doch im entscheidenden Moment bauen sie weiter am Turm oder malen weiter und schauen erst auf, wenn der Jubel längst vorbei ist. Es geht selten um Desinteresse. Der Wechsel vom eigenen Tun zur Aufmerksamkeit nach außen ist selbst ein Übergang, und Übergänge brauchen Zeit, um sie zu greifen.
Bildkarten zerlegen das Anfeuern in Teile, die das Kind tatsächlich sehen kann: leg ab, was in deinen Händen ist, schau in die richtige Richtung, heb die Arme oder sprich die Worte. Liegen die Teile als Bilder vor, könnt ihr sie vor dem Spiel, dem Auftritt oder der Zielgeraden gemeinsam durchgehen, damit der Körper schon weiß, was kommt.
Ein kleiner praktischer Tipp: einigt euch vorher auf einen einfachen Familienjubel, etwa Name plus zwei Klatscher. Dann muss das Kind nicht in derselben Sekunde Worte erfinden, in der auch der Fokus wechseln soll. Möchtest du den gesamten Ablauf mit Bildern und Erinnerungen an einem Ort zusammenstellen, geht das in Routined.