Aufstehen und spielen

#spielen#bewegung#ball#morgen#energie

In vielleicht zehn Minuten muss der Körper vom Liegen ins Laufen wechseln. Das ist ein großer Sprung für ein Kind, das gerade die Augen aufgemacht hat. Die Bildkarten unten geben den Ton für die ersten Bewegungen des Tages an.

Ein lächelndes Mädchen in gelbem Shirt und blauer Hose springt mit einem blauen Ball in der Hand, umgeben von einem roten Stern und einem grünen Dreieck innerhalb eines Kreises.

Aufstehen zum Spielen

Ein lächelndes Mädchen in gelbem Shirt und blauer Hose springt mit einem blauen Ball in der Hand, umgeben von einem roten Stern und einem grünen Dreieck innerhalb eines Kreises.

Über diese Bildkarten

Zwischen Bett und erstem Spiel liegt eine Zone, die schnell verschwommen wird. Der Körper ist noch warm, die Augen an Dämmerlicht gewöhnt, und plötzlich soll das Kind mit Energie in den Beinen auf dem Boden stehen. Dieser Übergang ist nicht selbstverständlich, besonders für Kinder mit langen Aufwachphasen oder solche, die extra Zeit brauchen, um in den Spielmodus zu schalten.

Bildkarten geben dem Morgen einen Rhythmus: zuerst ein Bild vom Sitzen an der Bettkante, dann eines mit Füßen auf dem Boden, dann eines vom ersten Spiel, das wartet — der Ball, die Bausteine oder die Kuscheltiere. Die ersten Bewegungen des Tages werden so kein großer Sprung mehr, sondern eine Reihe kleiner Schritte, denen der Körper folgen kann, bevor der Kopf ganz wach ist.

Ein konkreter Tipp: Lege das Spielzeug jeden Morgen an dieselbe Stelle, damit das letzte Bild der Sequenz immer ein reales Pendant im Zimmer hat. Möchtest du das ganze Aufwachen vom ersten Gähnen bis zum Ballwurf verbinden, kannst du die Sequenz in Routined bauen und das Kind die Schritte in seinem Tempo abhaken lassen.