Bildschirmzeit als Belohnung
Wenn der Bildschirm die Belohnung ist, wird alles davor zu einem Hindernis zwischen dem Kind und dem, was es am meisten will. Das Warten fühlt sich nicht nur lang an, sondern unfair. Die Bildkarten unten machen den Weg zur Bildschirmzeit sichtbar und zählbar.

Bildschirmzeit als Belohnung
Ein Mädchen zeigt auf ein Tablet über einem mit Spielmarken gefüllten Pokal als Belohnung.
Über diese Bildkarten
Das Schwierige an Bildschirmzeit als Belohnung ist nicht der Bildschirm selbst, sondern die Zeit davor. Die Belohnung existiert bereits im Kopf des Kindes, voll und farbig, während die Aufgaben, die zuerst kommen, einfach im Weg stehen. Dann fühlt sich jede Minute bis zum Bildschirm unerträglich lang an, und Erinnerungen von oben klingen, als würde die Belohnung weiter weggeschoben.
Bildkarten helfen, indem sie die Abmachung sichtbar und fest machen. Wenn die Aufgaben, die zuerst kommen, als kurze Bilderreihe liegen, mit dem Bildschirm am Ende der Reihe, sieht das Kind genau, wie viel noch übrig ist. Es ist nicht länger du gegen mich, sondern das Kind gegen eine Liste, die es abarbeiten kann. Dass das Bild des Bildschirms schon dort liegt, als Letztes, beruhigt oft mehr, als es reizt, weil es verspricht, dass die Belohnung kommt.
Lass das Kind jedes Aufgabenbild umdrehen oder verschieben, sobald es erledigt ist, sodass die Reihe vor den Augen schrumpft. Dieser sichtbare Countdown ersetzt das Nörgeln. In der App Routined kannst du die Bildschirmzeit als letzten Schritt setzen und einen Timer daran knüpfen, sodass auch die Bildschirmphase selbst einen klaren Anfang und ein klares Ende bekommt.