Fahrrad schieben

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Eine Bordsteinkante taucht auf, der Verkehr verdichtet sich oder der Hügel wird zu steil — dann muss das Fahrrad geschoben werden. Für das Kind heißt das, mitten in der Bewegung den Körpergang zu wechseln. Die Bildkarten unten markieren den Schwung um, damit er nicht mit dem Tempo kollidiert.

Ein lächelnder Junge in blauem T-Shirt und schwarzen Shorts geht neben einem roten Fahrrad und hält den Lenker.

Junge schiebt Fahrrad

Ein lächelnder Junge in blauem T-Shirt und schwarzen Shorts geht neben einem roten Fahrrad und hält den Lenker.

Über diese Bildkarten

Das Schieben sieht zahm aus, doch für den Körper des Kindes ist es einer der verwirrenderen Wechsel im Alltag. Die Beine sind aufs Treten eingestellt, eine Hand klammert sich an den Lenker, und plötzlich soll das Tempo auf Schrittgeschwindigkeit fallen, während der Arm das Fahrzeug daneben trägt. Kein Wunder, wenn die ersten Meter ruckelig werden oder das Kind nach zehn Schritten zurück in den Sattel springt.

Deshalb hilft es, das Schieben als eigene Tätigkeit zu rahmen, nicht als langweilige Pause im Radeln. Ein Bild von einem Fahrrad, das neben einer Person geschoben wird, macht klar, dass dies ein eigener Schritt ist. Konkreter Tipp: verknüpf die Schieben-Karte mit einem bestimmten Stück — über den Zebrastreifen, bis zum Spielplatz, den Hügel hinauf. So weiß das Kind, wo das Schieben anfängt und wo es endet, und fühlt sich nicht mitten in der Tour bestraft.

In der Routined-App kannst du Fahrrad schieben als eigenen Schritt in eine längere Ausflugsroutine einbauen, sodass der Wechsel genauso sichtbar wird wie das Treten. Der Hügel ist nicht das Ende der Tour, sondern einfach das nächste Bild in der Reihe.