Freies Spielen
Spiel doch selbst klingt einfach, doch sich etwas auszudenken, zu wählen und allein loszulegen ist ein kleines Projekt für sich. Die Bildkarten unten geben dem Kind einen Anstoß für die ersten Entscheidungen.
♀Freies Spielen
Ein fröhliches Mädchen im Kleid streckt die Arme aus, umgeben von Spielzeug.
♀Freies Spielen
Ein fröhliches Mädchen spielt mit ausgestreckten Armen, umgeben von einem Ball, einem Teddybär und einem Kreisel.
Über diese Bildkarten
Bittest du ein Kind, frei zu spielen, verlangst du eigentlich eine ganze Reihe von Entscheidungen ganz allein: Was soll ich tun, welches Spielzeug nehme ich, wie fange ich an. Für ein Kind, das an der Startlinie leicht hängen bleibt, fehlt genau dieser erste Anstoß, und ohne ihn bleibt ein Haufen Spielzeug nur ein Haufen Spielzeug.
Bildkarten nehmen die Arbeit der Fantasie nicht ab, aber sie bieten Einstiege. Ein Bild vom Ball, vom Teddy oder von den Bauklötzen wird zu einem greifbaren Vorschlag, an dem man sich festhalten kann, und ist die erste Wahl getroffen, findet das Spiel meist seine eigene Richtung. Es geht weniger darum, das Spiel zu lenken, als darum, dem Kind über die Schwelle zu helfen, an der die Initiative sonst stockt.
Ein konkreter Tipp: Halte die Bilder offen statt fertig, zeige also ein Spielzeug, aber nicht genau, wie es benutzt wird, damit das Kind den Rest selbst ausfüllt und das Spiel sein eigenes bleibt. In der App Routined kannst du die Lieblingsspielzeuge des Kindes als wählbare Bilder sammeln, sodass wer nicht weiß, wo es anfangen soll, sich zu einer Idee vortasten kann.