Fußball spielen
Nach sechs Stunden Klassenzimmer sollen die Beine plötzlich auf dem Platz am schnellsten laufen. Dieser Wechsel passiert nicht von selbst – die Bildkarten unten zeigen, wie Körper und Konzentration vor dem ersten Pass hochfahren.
♂Fußballtraining
Ein Junge in einem blauen Hemd und schwarzen Shorts dribbelt einen Fußball zwischen zwei orangefarbenen Hütchen.
♂Fußballtraining
Eine Illustration einer Person in einem roten T-Shirt und blauen Shorts, die Fußballschuhe trägt und einen Fußball an orangen Hütchen und einer Koordinationsleiter vorbeidribbelt.
♀Fußballtraining
Ein Mädchen spielt Fußball und dribbelt den Ball zwischen Kegeln.
♀Fußballtraining
Eine Person spielt Fußball und kickt einen Ball zwischen zwei Hütchen.
Über diese Bildkarten
Schultag und Fußballtraining verlangen vom Körper fast gegensätzliche Zustände. Im Unterricht wird sechs Stunden lang die Bewegung zurückgehalten, eine Stunde später soll dasselbe Kind sprinten, in Zweikämpfe gehen und schnell entscheiden. Dieser Übergang ist genauso physiologisch wie mental, und ohne klare Hochfahrphase fühlen sich die ersten fünfzehn Minuten auf dem Platz oft schwer oder fahrig an.
Bildkarten für das Fußballtraining machen diesen Wechsel sichtbar: schneller Snack, Umziehen, kurze Aufwärmung im Flur oder Auto, Wasser, dann Laufen, Beinaktivierung und Ballarbeit vor jedem Spielform. Sieht das Kind die Reihenfolge vorher, muss der Körper nicht vom Sitzen direkt in den Vollgasmodus springen, und die müden Beine nach der Schule werden ernst genommen.
Ein konkreter Tipp: ein kleines dynamisches Aufwärmen schon ins Umziehen zu Hause einbauen – Knieheben im Flur, ein paar Ausfallschritte, ein paar Ballkontakte an die Wand. So ist der Puls bereits oben, wenn der Trainer pfeift.
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