Handyzeit

#Handy#Mobiltelefon#Bildschirmzeit#digital#Unterhaltung

Zwanzig Minuten in einem Spiel fühlen sich an wie fünf, und das Ende trifft härter, als es eigentlich sollte. Die Bildkarten unten machen die Zeit von Anfang an sichtbar, damit das Aufhören für das Kind keine plötzliche Überraschung mehr ist.

Ein Mädchen hält ein Smartphone und schaut auf den Bildschirm.

Handyzeit

Ein Mädchen hält ein Smartphone und schaut auf den Bildschirm.

Eine Person lächelt und hält ein Smartphone, während sie auf den Bildschirm schaut.

Telefonzeit

Eine Person lächelt und hält ein Smartphone, während sie auf den Bildschirm schaut.

Über diese Bildkarten

Das Zeitgefühl am Bildschirm ist verzerrt. Ein Spiel zieht das Kind in einen Zustand, in dem Minuten schrumpfen, und sobald du ankündigst, dass das Handy weggelegt wird, fällt die Reaktion oft heftiger aus, als die Situation vermuten lässt. Das ist kein Trotz, sondern das Herausgerissenwerden aus etwas, in dem das Kind innerlich noch steckte, ohne Vorwarnung, dass die Tür sich gleich schließt.

Mit Bildkarten wird die Zeit sichtbar. Wenn Start, Ende und ein bis zwei Warnpunkte von Anfang an im Blickfeld liegen, ist das Aufhören keine Überraschung mehr. Das Kind kann ein Level beenden, speichern oder sich gedanklich auf den Wechsel zurück in den Rest des Zimmers einstellen.

Ein konkreter Tipp: lege vorher fest, was NACH dem Handy passiert, und stelle dieses Bild ans Ende der Reihe. Etwas, worauf man zugeht, fällt leichter als etwas, von dem man weg muss, gerade mitten in einer Spielsession. In Routined kannst du die Bildkarten mit einem sichtbaren Countdown auf einem Bildschirm kombinieren. Die App hat eine 14-tägige Testphase.