Laufen
Laufen belohnt den, der weitermacht, wenn es anfängt wehzutun, nicht den ersten Sprint. Für ein Kind ist es genau dieses Gefühl, schwere Beine und schwerer Atem, das entscheidet, ob es durchhält. Die Bildkarten unten teilen den Lauf auf.
♂Junge läuft
Ein lächelnder Junge in blauem Shirt und roten Shorts läuft nach vorne.
♂Junge läuft barfuß
Ein fröhlicher Junge läuft barfuß mit Geschwindigkeitslinien hinter sich.
♂Junge läuft im Profil
Ein Junge in blauem Shirt und grünen Shorts läuft von der Seite gesehen.
Über diese Bildkarten
Das Schwere am Laufen zeigt sich selten am Anfang. Es kommt ein Stück später, wenn der Atem schwer wird und die Beine stehen bleiben wollen, und dann hängt alles davon ab, zu wissen, dass eine feste Strecke übrig ist und dass sie endet. Genau dieses Gefühl lässt sich im Laufen schwer in Worte fassen. Ein Bild, das zeigt, wo das Ziel liegt, gibt dem Kind etwas, worauf es seine Kraft richten kann, statt einer Strecke, die endlos scheint.
Bildkarten helfen hier gut, weil Laufen eine Kette ist: aufwärmen, ruhig beginnen, ein Tempo halten, durch die zähe Mitte kommen, ums Ziel laufen. Wenn jeder Teil ein eigenes Bild ist, wird die schwere Mitte nur ein Schritt von mehreren und kein Meer ohne Ende. Das Kind sieht, dass es die ersten Karten schon geschafft hat und die letzten nah sind.
Ein konkreter Kniff ist, ein Bild für den Atem stehen zu lassen: zeig, dass man langsamer werden und schnaufen darf, dass das dazugehört und nicht heißt, aufzuhören. So wird der schwere Atem ein erwarteter Teil der Runde und kein Stoppschild. In der App Routined kannst du die Bilder in eine Reihenfolge bringen und einen Timer starten, damit das Kind sieht, wie lange die zähe Mitte wirklich dauert.