Schwimmen gehen

#schwimmen#sport#wasser#freizeit#übung

Der Chlorgeruch trifft, bevor die Tür zufällt, und die kalte Dusche kommt, bevor der Körper überhaupt angekommen ist. Die Schritte unten zeigen die Reihenfolge, damit die Eindrücke einzeln kommen.

Illustration eines Jungen, der im Wasser schwimmt.

Junge schwimmt

Illustration eines Jungen, der im Wasser schwimmt.

Über diese Bildkarten

Eine Schwimmhalle packt ungewöhnlich viele Sinneseindrücke in kurze Zeit. Chlor in der Nase, feuchte Umkleidebänke an der Haut, eine Halle, in der jedes Lachen zwischen Kachelwänden hin und her springt, und dann diese eiskalte Pflichtdusche, bevor ihr überhaupt am Becken seid. Für ein Kind, das noch lernt, Sinneseindrücke zu sortieren, kann die ganze Kette einen Kurzschluss auslösen, bevor das Schwimmen begonnen hat.

Wenn die Bildkarten am Vortag bereitliegen, weiß das Kind, was kommt – nicht nur, dass ihr schwimmen geht, sondern in welcher Reihenfolge die Kleider ausgezogen werden, wo der Schrankschlüssel festgeklemmt wird und dass die Dusche zuerst kommt. Das Gehirn bekommt die Chance, sich gezielt auf den schwersten Moment vorzubereiten, statt von allem auf einmal überrumpelt zu werden.

Ein konkreter Tipp: Zeigt das Duschbild schon am Vorabend und sprecht dann über die Wassertemperatur, nicht erst in der Umkleide. Die Vorwarnung nimmt der Kälte die Spitze.

Wer den ganzen Schwimmhallenbesuch als visuelle Sequenz mit Timern für Dusche, Schwimmen und Föhnen aufbauen möchte, kann Routined vierzehn Tage unverbindlich testen.