Seilspringen
Drei Bewegungen müssen im Takt rasten: schwingende Arme, abhebende Füße, durchlaufendes Seil. Nach sechs Stolperern in Folge sinkt die Motivation schneller als das Seil dreht. Die Schritte unten bauen die Bewegung Stück für Stück auf.
♂Junge Seilspringen
Ein Junge beim Seilspringen.
Über diese Bildkarten
Die motorische Herausforderung beim Seilspringen ist, dass drei Rhythmen zu einem werden müssen. Der Armschwung sitzt oben in den Schultern, der Sprung im Sprunggelenk, und das Timing dazwischen liegt im Millisekundenbereich. Ein Kind, das mehrere Patzer hintereinander landet, bekommt ein sehr konkretes Gefühl von Nichtkönnen, was das Gegenteil davon ist, warum das Seil überhaupt hervorgeholt wurde.
Visuelle Unterstützung kann die Bewegung in Bausteine zerlegen: zuerst nur das Seil neben dem Körper schwingen, dann nur ohne Seil auf der Stelle springen, dann ein wackliger Sprung über das am Boden liegende Seil, schließlich das Ganze. Jedes Bild zeigt, wo im Körper der Fokus gerade liegt, damit das Kind nicht alles gleichzeitig denken muss.
Ein konkreter Tipp: das Seil gerade auf den Boden legen und das Kind zehn Sekunden lang vor und zurück darüber hüpfen lassen. So wird der Sprungrhythmus trainiert, während die Arme nichts tun. Danach die Elemente in passender Reihenfolge zusammensetzen, mit den Bildern als Anker. In der Routined-App lässt sich diese Zerlegung als wiederkehrende Trainingsroutine speichern, sodass jede Einheit sichtbare Fortschritte zeigt. Zwei Wochen kostenlos.