Singen
Singen heißt sich hörbar machen, und der Klang trägt Gefühle, die nicht immer sicher zu zeigen sind. Die Bilder unten geben dem Lied einen Rahmen: ein Moment zum Anfangen, ein Stück zum Wählen, und ein klares Ende.
♀Singen
Eine Person singt fröhlich mit Musiknoten um sich herum.
♀Singen mit Mikrofon
Eine Person singt in ein Mikrofon mit Musiknoten.
♀Singen mit Mikrofon
Eine Person hält ein Mikrofon und singt.
Über diese Bildkarten
Singen legt die Stimme auf eine Weise frei, wie es kaum eine andere Tätigkeit tut. Der Klang kommt aus einem Bereich des Körpers, den wir sonst eher zurückhalten, und er trägt Gefühle – Freude, Trauer, Albernheit –, die für alle im Raum hörbar werden. Für ein Kind, das so eine Öffnung nicht gewohnt ist, kann die Angst, falsch zu klingen, schwerer wiegen als die Lust zu singen. Die Bildkarten geben dem Lied einen sichtbaren Rahmen statt einer offenen Bühne.
Liegt die Liedwahl als Bild bereit, wird der Anfang weniger unsicher. Das Kind muss sich nicht ausdenken, was gesungen wird, und Erwachsene müssen nicht raten, welches Stück gerade ansteht. Auch die Lautstärke lässt sich markieren – Flüstern, halbe Stimme, ganze Stimme –, sodass das Kind die Stärke wählt, statt in eine bestimmte gedrängt zu werden.
Eine sanfte Idee: Legt eine Karte für „vor anderen singen“ und eine für „allein im Zimmer singen“ aus, und lasst das Kind vor dem Start wählen. Mut wird dann eine Wahl und keine Forderung. Mit Routined kannst du Lieblingslieder als Bildliste speichern, sodass der Abendmoment oder die Autofahrt ihre eigene kleine Playlist zum Antippen bekommt.