Spaß haben

#Spaß#Freude#glücklich#feiern#spielen

Wir sagen dem Kind, jetzt haben wir Spaß, und meinen etwas ganz anderes, als das Kind hört. Für es kann Spaß ungestörte Zeit mit einem bestimmten Spielzeug heißen und nicht die festliche Aktivität, die wir geplant haben. Die Bildkarten unten zeigen verschiedene Arten, Spaß zu haben.

Ein fröhlicher Junge springt mit erhobenen Armen und Konfetti um sich herum.

Junge springt mit Konfetti

Ein fröhlicher Junge springt mit erhobenen Armen und Konfetti um sich herum.

Ein fröhlicher Junge jubelt mit erhobenen Armen und Konfetti um sich herum.

Junge jubelt mit Konfetti

Ein fröhlicher Junge jubelt mit erhobenen Armen und Konfetti um sich herum.

Über diese Bildkarten

Der Ausdruck Spaß haben ist unsichtbar weit. Wenn ein Erwachsener ihn sagt, stecken ganze Kategorien darin: Bodenspiel, Abenteuer draußen, Fest mit Kuchen, Plaudern mit Geschwistern. Das Kind hört das Wort und versucht es mit etwas in seinem eigenen Kopf zu verbinden, findet aber nicht immer dasselbe Bild, das die erwachsene Person hochhält. Genau dort beginnt der Erwartungs-Crash.

Mit Bildkarten lässt sich das Abstrakte greifbar machen, bevor die Situation startet. Ihr seht euch die Karten gemeinsam an und zeigt, was wirklich gemeint ist: Tanz-Spaß, Etwas-Bauen-Spaß oder Einfach-auf-dem-Sofa-Spaß. Dieser kurze Moment des Spezifizierens spart später viel Reibung, weil die Enttäuschung über nicht passende Erwartungen gar nicht erst entstehen kann.

Eine nützliche Geste: Lass das Kind zwei Karten wählen, die heute für es Spaß bedeuten. Das gibt ihm ein Gefühl von Mitgestaltung und dir gleichzeitig Information, die du verwenden kannst. In der Routined-App lassen sich solche Auswahlen als kleine Sequenzen speichern, sodass ihr beim nächsten Mal darauf zurückgreifen könnt.