Spiel ausschalten
Ein Spiel ist so gebaut, dass es sich nie fertig anfühlt — jedes Level endet genau dort, wo das nächste anfängt. Der Abbruch kostet mehr, als Erwachsene oft denken. Die Bildkarten unten machen aus dem Stopp einen Landeplatz statt einer zugeschlagenen Tür.
Spiel ausschalten
Ein Junge hält einen Gamecontroller mit einem roten 'X'-Symbol daneben, das das Ausschalten des Spiels anzeigt.
♂Spiel ausschalten
Ein Junge drückt den Ein-/Ausschalter an einem Gamecontroller, mit einem Bildschirm im Hintergrund, der ein rotes 'X' und einen gestrichelten Pfeil zeigt, der vom Bildschirm zum Controller zeigt und das Ausschalten des Spiels symbolisiert.
Über diese Bildkarten
Spiele werden von Menschen entworfen, die wollen, dass man bleibt. Die Belohnungsschleifen sind so abgestimmt, dass die nächste Kiste, das nächste Level, der nächste Skin immer eine Armlänge entfernt liegt. Wenn ein Erwachsener ruft, dass das Essen fertig ist, bittet er das Kind nicht, eine Tätigkeit zu beenden — er bittet es, mitten im Sprung abzuspringen.
Die Bildkarten geben die Führung, die das Spiel selbst verweigert. Ein Bild zum Speichern, eines zum Ausschalten, eines für das, was als Nächstes wartet — Essen, Hund, Schlaf. Zu wissen, was folgt, macht den Schnitt vernünftig, auch wenn er ungewollt ist. Es ist keine Kontrolle gegen das Kind, es ist eine Karte für den Ausgang.
Ein konkreter Tipp: den Endpunkt vor Spielbeginn gemeinsam festlegen, am besten ein konkretes Ereignis im Spiel (nach diesem Level, nächster Speicherpunkt) statt nur eine Uhrzeit. Die Verhandlung passiert dann im Voraus, nicht im Affekt. In der Routined-App kann das Ende der Bildschirmzeit ein eigenes Feld bekommen, mit Bild dessen, was danach kommt, sodass der Übergang eine Richtung hat statt nur ein Verbot zu sein.