Tablet oder lesen

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Eine freie Wahl zwischen Bildschirm und Buch ist selten ausgewogen, denn das Tablet belohnt sofort, während ein Buch Geduld zum Hineinfinden verlangt. Die Bildkarten unten machen beide Optionen gleich sichtbar, bevor das Kind sich entscheidet.

Ein Mädchen hält ein Tablet, das ein aufgeschlagenes Buch auf dem Bildschirm zeigt.

Auf einem Tablet lesen

Ein Mädchen hält ein Tablet, das ein aufgeschlagenes Buch auf dem Bildschirm zeigt.

Ein Mädchen mit Zöpfen hält ein Tablet, das ein aufgeschlagenes Buch auf dem Bildschirm zeigt.

Auf einem Tablet lesen

Ein Mädchen mit Zöpfen hält ein Tablet, das ein aufgeschlagenes Buch auf dem Bildschirm zeigt.

Über diese Bildkarten

Die Frage Tablet oder Buch sieht wie eine faire Wahl aus, doch in der Praxis neigt sie sich stark zum Bildschirm. Das Tablet gibt von der ersten Sekunde an eine schnelle und sichere Belohnung, während das Buch einen trägen Start hat, bei dem das Kind eine Weile lesen muss, bevor es Spaß macht. Stellt man die Optionen ohne Unterstützung gegeneinander, gewinnt fast immer das, was gerade am meisten lockt.

Mit Bildkarten wird das Buch zu einer konkreten Option statt zu einer abstrakten Aufforderung. Wenn die Karte fürs Lesen neben der Karte fürs Tablet liegt, ebenso groß und ebenso sichtbar, wird daraus eine echte Wahl zwischen zwei Dingen, die das Kind tun kann, kein Nein zum Bildschirm. Das verlagert den Blick von dem, was das Kind nicht bekommt, auf das, was es tatsächlich wählen kann.

Ein konkreter Tipp: Verknüpfe die Lesekarte mit einem kleinen Startritual, etwa das Buch jedes Mal an derselben Stelle aufzuschlagen und zwei Seiten zu lesen, bevor entschieden wird, damit das Buch eine Chance bekommt, bevor der Bildschirm übernimmt. Möchtest du Bildschirmzeit und Lesezeit mit Bild und Timer abwechseln, kannst du Routined vierzehn Tage kostenlos testen.