Einkaufsliste

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Eine Einkaufsliste zu schreiben klingt einfach, doch es heißt, sich vorab vorzustellen, was zu Hause fehlt, und alle Teile gleichzeitig im Kopf zu halten. Bei einem Kind rutscht dieser Überblick schnell weg. Die Bildkarten unten machen die Planung sichtbar.

Ein Blatt Papier mit einem Häkchen und drei Linien neben einem Bleistift.

Liste mit Stift

Ein Blatt Papier mit einem Häkchen und drei Linien neben einem Bleistift.

Über diese Bildkarten

Das Knifflige an einer Einkaufsliste passiert, bevor man überhaupt im Laden ist. Man muss sie im Kopf durchgehen: in den Kühlschrank schauen, daran denken, dass die Milch leer ist, raten, was die Abendessen der Woche brauchen, und all das in einer Liste sammeln, die nicht die Hälfte vergisst. Diese Art Vorausplanung, mehrere Fäden gleichzeitig im Kopf zu halten, ist genau das, was vielen Kindern schwerfällt, und so bleibt die Liste entweder halb oder fehlt ganz.

Bildkarten helfen, indem sie die Planung aus dem Kopf auf den Tisch holen. Wenn jeder Artikel als Bild vorliegt, kann das Kind herausnehmen, was mitkommen soll, eines nach dem anderen, und die Liste wachsen sehen, ohne sich alles gleichzeitig merken zu müssen. Die Bilder werden zum Gedächtnis, sodass genug Denkraum bleibt, um wirklich zu bemerken, was fehlt.

Ein konkreter Griff ist, vor dem Einkauf gemeinsam durch die Räume zu gehen und das Kind für jede Sache, die zur Neige geht, ein Bild wählen zu lassen. So knüpft die Liste an etwas Echtes an, statt eine abstrakte Aufgabe zu sein. In der App Routined könnt ihr die Liste mit Bildern bauen und jeden Artikel im Laden abhaken, sodass der Einkauf zum eigenen Auftrag des Kindes wird, den es abschließt.