Im Zimmer aufräumen

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Wenn das Kind in der Tür steht und ein ganzes Zimmer voller Dinge sieht, wird es schnell zu viel. Es ist keine Faulheit — es ist, dass kein Anfang sichtbar ist. Die Schritte hier unten zerlegen den Haufen in Stücke.

Ein Mädchen mit lockigem braunem Haar kniet auf dem Boden und legt bunte Bauklötze in einen Karton, umgeben von einem Teddybär, einem Ball und einem Spielzeugauto.

Spielzeug aufräumen

Ein Mädchen mit lockigem braunem Haar kniet auf dem Boden und legt bunte Bauklötze in einen Karton, umgeben von einem Teddybär, einem Ball und einem Spielzeugauto.

Über diese Bildkarten

Das Gehirn braucht einen Startpunkt. Ein Zimmer, in dem Spielzeug, Kleidung und Bücher gemischt herumliegen, bietet keinen offensichtlichen, und genau dort scheitert das Aufräumen oft — nicht am Wollen, sondern an der exekutiven Aufgabe, zu entscheiden, was zuerst kommt. Für viele Kinder wird dieser Schritt zur unsichtbaren Wand.

Bildkarten tauschen die eine große Frage gegen mehrere kleine. Zuerst ein Bild von Spielzeug — nur das Spielzeug kommt in die Kiste. Dann Kleidung — nur die Kleidung in die Wäsche. Dann Bücher — nur die Bücher ins Regal. Plötzlich ist das Zimmer kein Chaos mehr, sondern eine Reihe von drei kurzen Aufträgen, die das Kind nacheinander angehen kann.

Ein Tipp speziell fürs Aufräumen: stellt einen Korb oder Hocker im Zimmer als Zwischenparkplatz für Dinge auf, die woanders hingehören. So muss das Kind den Fluss nicht unterbrechen und mittendrin in andere Räume laufen. Ist eine Kategorie fertig, wird die Karte abgehakt. Den Ablauf, einen Timer und die Häkchen kannst du in Routined bündeln.