In Ordnung bringen

#aufräumen#sauber machen#organisieren#Hausarbeit#fegen

Aufräumen ist weniger Sache der Hände als des Gedächtnisses: Wo wohnt der Stift, wo wohnen die Socken, wo wohnt der Legostein. Die Bildkarten hier unten sind eine äußere Karte, wenn die innere gerade nicht abrufbar ist.

Ein Junge mit Besen und Eimer räumt Spielzeug wie einen Ball, einen Block und ein Spielzeugauto auf.

Junge räumt auf

Ein Junge mit Besen und Eimer räumt Spielzeug wie einen Ball, einen Block und ein Spielzeugauto auf.

Über diese Bildkarten

Aufräumen sieht aus wie eine motorische Aufgabe, ist aber im Kern eine Gedächtnisaufgabe. Für jeden Gegenstand muss das Gehirn beantworten: Wo wohnt das hier? Stifte in den Becher, Socken in die Schublade, Legostein in die Kiste, Tasse ins Spülbecken. Wenn die innere Karte vom Zuhause vollständig geladen ist, läuft das von allein. Wenn nicht, und das ist bei Kindern unter zehn und bei vielen darüber oft so, bleibt das Aufräumen mitten im Raum stecken.

Bildkarten ersetzen das innere Gedächtnis durch ein äußeres. Jede Karte zeigt eine Kategorie und einen Ort: Spielzeug hierhin, Kleidung hierhin, Bücher hierhin. Das Kind muss die Karte nicht jedes Mal neu aufbauen, sondern kann sich auf das Bewegen konzentrieren statt darauf, wohin etwas gehört. Vier oder fünf Kategorien reichen meist.

Ein konkreter Tipp: Geh vorher mit dem Kind durch den Raum und zeige laut die Zonen. Hier wohnen die Bücher. Hier wohnt das Spielzeug. Wenn es ausgesprochen wird, bevor die Hände loslegen, gibt es später weniger Pausen. In Routined kannst du dieselben Zonenbilder fürs Zimmer speichern, sodass die Karte zwischen den Aufräumrunden erhalten bleibt.