Kleidung in den Wäschekorb legen
Der Wäschekorb ist weder Anfang noch Ende der Routine, sondern ein kleiner hängender Schritt direkt nach dem Ausziehen. Die Schritte unten helfen, ihn an die restliche Kette zu kleben.
♀Kleidung in Wäschekorb legen
Eine Illustration einer Frau, die Kleidung in einen Wäschekorb legt, der mit anderer Kleidung gefüllt ist.
Über diese Bildkarten
Manche Handlungen sind so klein, dass sie nie eine eigene Routine werden — der Wäschekorb ist ein klassisches Beispiel. Er ist nicht Morgen, nicht Bettzeit, nicht Essen. Er ist ein halber Schritt, der sich an etwas Größeres heften muss, sonst fällt er jedes Mal aus der Kette.
Wenn die Bildkarten den Korb direkt nach dem Ausziehen einsortieren, hängt sich die kleine Handlung sichtbar an eine schon etablierte Gewohnheit. Das Kind muss nichts Neues starten, sondern nur einen Schritt weiter machen. Für viele Kinder, besonders solche mit Mühe bei Übergängen, ist das der Unterschied zwischen vergessen und tun.
Ein konkreter Tipp: jeden Abend exakt dieselbe Reihenfolge nutzen — Oberteil aus, Hose aus, Korb, Schlafanzug. Wenn der Korb immer am selben Platz in der Sequenz liegt, muss niemand laut erinnern. In Routined lässt sich diese Sequenz digital bauen, mit 14 Tagen zum Ausprobieren.