Kleidung sortieren
Ein Berg gemischter Wäsche steckt voller kleiner Entscheidungen: Was ist dunkel, was ist hell, und wann ist man fertig? Feste Kategorien geben dem Kind einen sichtbaren Anfang und ein sichtbares Ende. Nutze die Bildkarten unten.
♀Kleidung sortieren
Eine Person sitzt auf dem Boden und sortiert Kleidung in Stapel.
Über diese Bildkarten
Sortieren sieht aus erwachsener Sicht einfach aus, doch für ein Kind heißt es, mehrere Regeln gleichzeitig im Kopf zu jonglieren: die Jeans hierhin, die weiße Socke dorthin, und das gestreifte Shirt könnte beides sein. Das ist keine Faulheit, sondern Arbeitsgedächtnis unter Last.
Bildkarten verlagern die Kategorien aus dem Kopf des Kindes auf den Boden. Jede Karte steht für einen Stapel: dunkel, hell, bunt, empfindlich. Das Kind muss sich das System nicht merken, sondern nur das Kleidungsstück mit dem Bild abgleichen. Sobald jedes Teil ein Ziel hat, wird der Wäscheberg zählbar statt endlos.
Ein konkreter Hinweis: Lege die Karten in der Reihenfolge aus, in der das Kind den Kleidungsstücken begegnet, mit dem häufigsten Stapel direkt vor sich. Die meisten Entscheidungen landen so im einfachsten Feld, und die wenigen seltsamen Stücke bleiben Ausnahmen. Wenn die Routine sitzt, kannst du sie in Routined zusammen mit anderen Waschschritten anlegen, damit die ganze Kette vom Wäschekorb bis zum Wäscheständer eine eigene Abfolge bekommt.