Lüften

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Das Fenster zu öffnen wirkt für Erwachsene harmlos. Für ein Kind, das gerade im Raum angekommen ist, ist es ein abrupter Sinneswechsel, kalt, zugig, und plötzlich hört man den Verkehr. Die Bildkarten unten geben die Vorwarnung, die Worte allein nicht tragen.

Ein Junge öffnet ein Fenster, um das Zimmer zu lüften.

Lüften

Ein Junge öffnet ein Fenster, um das Zimmer zu lüften.

Über diese Bildkarten

Lüften ist eine dieser kleinen Handlungen, die nach nichts aussehen und doch einen ganzen Nachmittag durcheinanderbringen können. Der Raum, in dem dein Kind sich gerade eingerichtet hat, ändert plötzlich die Temperatur, der Wind verschiebt Papiere, und die Geräusche von der Straße dringen herein. Für jemanden, der hart daran arbeitet, eine stabile Sinnesumgebung zu halten, ist das keine Kleinigkeit.

Bildkarten fürs Lüften wirken vor allem als Vorwarnung. Das Bild zeigt, dass das Fenster geöffnet wird, wie lange es offen bleibt, und dass es wieder geschlossen wird. Wenn dein Kind das Bild vorher gesehen hat, hat die kalte Luft Anfang und Ende, nicht nur ein plötzliches Ziehen.

Ein konkreter Tipp: koppele das Lüften an einen kurzen, festen Moment, etwa während Zähne geputzt werden oder jemand im Bad ist. Der sensorische Wechsel passiert dann, während dein Kind ohnehin in Bewegung ist, nicht mitten in einer Tätigkeit, die Fokus zum Starten brauchte.

In der Routined-App kann Lüften als kleiner, wiederkehrender Schritt in einer Haushaltsroutine liegen, sodass es sich an andere Momente bindet und nicht als Überraschung auftaucht.