Müll leeren
Der Geruch trifft beim Öffnen, der Beutel ist schwerer als gedacht, und auf dem Weg zur Tonne droht ein Leck. Kein Wunder, dass das Kind zögert. Die Bilder unten zerlegen den Schritt in kürzere, leichtere Teile.
♂Müll leeren
Eine Illustration eines Mannes, der einen kleinen blauen Mülleimer in einen größeren entleert.
♂Müll leeren
Eine Illustration eines Jungen, der einen kleinen grauen Mülleimer in eine große grüne Recyclingtonne mit einem Recyclingsymbol darauf entleert. Verschiedener Müll fällt in die Tonne.
Über diese Bildkarten
Die Aufgabe selbst ist nicht kompliziert. Kompliziert ist alles, was gleichzeitig im Körper passiert. Der Deckel hebt sich und eine Geruchswelle trifft das Gesicht. Der Beutel hängt schief, das Gewicht fühlt sich ungleich an. Der Gedanke, dass die Folie auf halbem Weg reißen könnte, bleibt die ganze Strecke im Hinterkopf. Für ein Kind, das besonders empfindlich auf Gerüche oder unangenehme Texturen reagiert, reicht das, damit die Hausarbeit schlimmer wirkt, als sie ist.
Die Bildkarten lenken den Fokus von der Körperreaktion auf eine kleine Handlung nach der anderen: zubinden, hochheben, gehen, in die Tonne werfen. Sobald das Kind sieht, dass das Ganze nur vier oder fünf Felder lang ist, lässt sich die kurze unangenehme Strecke leichter überwinden, ohne stecken zu bleiben.
Ein konkreter Tipp: ein Bündel Ersatzbeutel direkt neben dem Eimer aufbewahren, damit das Zubinden und Wechseln erledigt ist, bevor die Geruchsphase beginnt. Das halbiert die Zeit mit offenem Deckel. In der Routined-App lässt sich die Routine an einen Timer koppeln, der zeigt, dass das Ganze nur eine oder zwei Minuten dauert.