Putzen

#putzen#schrubben#schwamm#eimer#hausarbeit

Aufräumen ist ein Wort ohne Kanten; es sagt nicht, wo man anfangen oder wann man fertig ist, und eine so formlose Aufgabe kann unmöglich zu beginnen scheinen. Die Bilderreihe unten reicht den allerersten Griff zum Festhalten.

Ein Junge schrubbt eine Fläche mit einem Schwamm neben einem Eimer Wasser.

Putzen

Ein Junge schrubbt eine Fläche mit einem Schwamm neben einem Eimer Wasser.

Über diese Bildkarten

Bitte ein Kind aufzuräumen, und du bittest eigentlich um eine ganze Kette von Entscheidungen: Wo fange ich an, was gilt als fertig, in welcher Reihenfolge. Das Gehirn muss planen, priorisieren und alles gleichzeitig im Gedächtnis behalten, und wenn kein Teil deutlich heraussticht, steht das Kind oft mitten im Durcheinander still, ohne einen einzigen Einstieg.

Deshalb helfen Bilder am meisten beim Startpunkt selbst. Eine Reihe, die erst den Boden aufsammeln, dann Bücher ins Regal, dann den Tisch abwischen zeigt, macht das Unsichtbare sichtbar. Das Kind muss nicht den ganzen Plan im Kopf behalten, sondern folgt einem Bild nach dem anderen, und jedes erledigte Bild ist ein Beweis, dass die Aufgabe schrumpft.

Ein Tipp, der die Schwelle senkt: Beginne immer mit derselben kleinen Sache, etwa alles vom Boden in einen Korb zu sammeln, so wird das erste Bild zu einem vertrauten Ritual statt zu einer Entscheidung. Das Kind muss nicht mit sich selbst aushandeln, wo es anfangen soll. Möchtest du dieselbe Putzreihenfolge jedes Mal wiederverwenden, kannst du sie als Bilderliste in der Routined-App speichern.