Schmutzige Kleidung aufräumen

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Schmutzige Kleidung liegt da und erinnert, doch Geruch und Gefühl machen, dass man sie am liebsten gar nicht anfasst. Die Bildkarten hier unten teilen den Weg zum Wäschekorb in Schritte, ohne dass man auf den Haufen starren muss.

Ein Junge legt schmutzige Kleidung in einen Wäschekorb.

Junge legt Kleidung in Wäschekorb

Ein Junge legt schmutzige Kleidung in einen Wäschekorb.

Über diese Bildkarten

Schmutzige Kleidung erreicht das Gehirn über zwei Kanäle gleichzeitig: man sieht sie und man riecht sie. Socken am Bett, ein T-Shirt auf dem Badezimmerboden, Sportsachen, die nach Sporthalle riechen. Genau die Kombination ist es, die sie liegen lässt. Es ist keine Faulheit, es ist der Körper, der etwas Unangenehmem ausweicht, und so geht man eben um den Haufen herum statt zu ihm.

Bildkarten helfen, weil sie nie verlangen, dass das Kind den Haufen anstarrt. Das erste Bild zeigt, dass ein Korb oder ein Beutel geholt wird, das zweite, dass die Kleidung ohne Falten hineingeworfen wird, das dritte, dass der Korb in die Waschküche oder zur Maschine getragen wird. Kein Riechen, kein Farben-Sortieren, nur Bewegen. Ein Kind, das den Stoff nicht ertragen mag, kann eine Plastiktüte zwischen Hand und Kleidung legen, und das Bild bestätigt, dass das in Ordnung ist.

Ein konkreter Tipp: Lass den Wäschekorb sichtbar in dem Raum stehen, in dem die Kleidung meist landet, nicht hinter einer Schranktür. Der Abstand zwischen Bodenhaufen und Korb entscheidet oft, ob es überhaupt passiert. In Routined kannst du eine kurze Waschtag-Routine anlegen, damit die Kleidung nicht eine ganze Woche herumliegt, bevor sie weiterzieht.