Trocknen
Wäsche ist fertig, wenn sie sich trocken anfühlt, nicht wenn die Uhr es sagt. Die Bildkarten unten geben dem Vorgang Form, sodass das Warten greifbar wird statt zur leeren Lücke.
♀Wäsche trocknen
Eine Person wringt Wasser aus einem blauen Kleidungsstück, während ein gelbes T-Shirt an einer Leine trocknet.
Über diese Bildkarten
Trocknen ist eine der Hausarbeiten, bei denen das Zeitgefühl unscharf wird. Eine Uhr sagt nicht, wann die Jeans trocken ist, und vorab ausrechnen lässt es sich auch nicht. Dicke Hosen brauchen länger als dünne T-Shirts, kalt ist nicht dasselbe wie windig, und ein Trockner verhält sich anders, je nachdem wie voll er ist. Für viele Kinder und Jugendliche fühlt sich die Aufgabe an, als würde sie nie ganz enden, und genau dann ist es verlockend, sie zu überspringen.
Bildkarten geben dem Trocknen einen sichtbaren Bogen: aufhängen oder Trockner starten, warten, prüfen, abnehmen oder herausnehmen, gegebenenfalls falten. Mit ausgelegten Schritten wird das Warten Teil der Routine statt eines losen Moments, der irgendwo schwebt. Außerdem wird klar, dass fertig-fühlt-sich-trocken eine aktive Entscheidung ist, kein magischer Augenblick, den jemand anderes verkünden muss.
Ein konkreter Tipp: nimm eine Karte mit auf, auf der eine Hand an einer Naht oder einem Sockenbund prüft, also genau der Stelle, die zuletzt trocknet. Das Kind bekommt einen echten Prüfpunkt, und das Raten, ob die Wäsche fertig ist, fällt weg. Die ganze Wäschekette, vom Sortieren bis zum Falten, kannst du als Sequenz in Routined bauen, 14 Tage kostenlos.