Wochengeld

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Eine Woche ist eine Ewigkeit, wenn man klein ist, deshalb fühlt sich das Versprechen von Geld in sieben Tagen fast wie nichts an. Bilder machen die Zeit bis zum nächsten Wochengeld greifbar. Sieh dir unten an, wie das aussehen kann.

Eine Hand reicht einen Geldschein und Münzen an eine andere offene Hand weiter.

Taschengeld bekommen

Eine Hand reicht einen Geldschein und Münzen an eine andere offene Hand weiter.

Über diese Bildkarten

Geld, das regelmäßig kommt, ist für ein Kind ein schwerer Gedanke, weil die ganze Idee auf etwas beruht, das noch nicht passiert ist. In einer Woche bedeutet nichts für jemanden, der ganz im Jetzt lebt, deshalb kann sich das Wochengeld zufällig anfühlen statt wie ein verlässlicher Rhythmus. Wenn das Kind das System nicht sieht, ist auch schwer zu verstehen, warum es nicht alles auf einmal bekommen kann.

Bildkarten machen das Unsichtbare zählbar. Eine einfache Reihe mit den Tagen bis zur Auszahlung, ein Bild der Münze oder des Scheins und ein Sparglas verwandeln abstrakte Zeit in etwas, worauf man zeigen und abhaken kann. Das Kind sieht, dass das Geld wirklich kommt, und dass es wiederkommt, was die Grundlage dafür ist, sparen zu wagen statt alles sofort auszugeben.

Ein praktischer Tipp: Binde die Auszahlung an denselben Tag jede Woche und markiere diesen Tag deutlich in der Bilderreihe, dann wird das Muster schon nach ein paar Wochen sichtbar. Lege eine Sparkarte neben eine Kaufkarte, damit die Entscheidung zu sparen so konkret wird wie das Kaufen. Möchtest du die Wochen digital verfolgen, kannst du den Rhythmus in der Routined-App anlegen.