Badezeit

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Das Geräusch von fließendem Wasser, Schaum auf der Haut und nass werdende Haare können sich unangenehm anfühlen, noch bevor das Bad begonnen hat. Zu sehen, was kommt, mildert die Überraschung. Die Schritte stehen unten.

Ein fröhlicher Junge sitzt in einer schaumgefüllten Badewanne und hält eine Badeente.

Junge in der Badewanne

Ein fröhlicher Junge sitzt in einer schaumgefüllten Badewanne und hält eine Badeente.

Über diese Bildkarten

Viele Kinder protestieren nicht gegen das Bad selbst, sondern gegen all das Unerwartete, das dazugehört. Die Wassertemperatur, die sich beim Drehen des Hahns ändert, der Schaum, der kitzelt und klebt, der Schall, der von den Fliesen zurückprallt, und der Moment, in dem die Haare gespült werden und die Augen blind zugehen. Für ein empfindliches Nervensystem ist das eine Kaskade von Eindrücken in falscher Reihenfolge und ohne Vorwarnung, und dann wird Widerstand zu einem Schutz.

Bildkarten nehmen dem die Schärfe, indem sie es vorhersehbar machen. Wenn ein Kind die Reihenfolge in Ruhe vorab sieht, Kleidung aus, ins Wasser, waschen, Haare spülen, hoch ins Handtuch, weiß der Körper, was kommt, und kann sich einstellen. Das Schwierige verschwindet nicht, aber es wird bekannt statt plötzlich, und bekanntes Unbehagen ist viel leichter auszuhalten.

Ein praktischer Tipp: Gib dem Haarespülen einen eigenen klaren Schritt und sprich ihn vorher durch, am besten mit einem Bild des nach hinten geneigten Kopfes, denn genau dieser Moment erschreckt mehr Kinder als das Wasser selbst. Hier kann eine Empfindlichkeit gegenüber Reizen mitspielen, was bei Kindern mit Autismus häufig ist. Möchtest du die Abfolge am Waschbecken dabeihaben, kannst du sie in der Routined-App aufbauen.