Haarbürste
Die Bürste zieht an Knoten, drückt auf die Kopfhaut und dauert länger, als ein Kind stillsitzen kann. Die Bildkarten unten zerlegen das Bürsten in sichtbare Schritte.

Haarbürste
Eine Haarbürste mit beigefarbenem Griff und schwarzem Bürstenkopf.

Haarbürste
Eine Illustration einer Haarbürste mit gelbem Griff und blauem Kopf.
Über diese Bildkarten
Was Erwachsene als kurzes Bürsten erleben, ist für das Kind eine Folge von Zügen an der Kopfhaut ohne sichtbares Ziel. Knoten, die auseinandergezogen werden, eine Bürste, die mittendrin hängen bleibt, und kein Gefühl dafür, wie viel noch kommt, lassen selbst kurze Durchgänge endlos wirken.
Die Bildkarten zerlegen das Bürsten in konkrete Schritte: Haare teilen, eine Seite, Pause, andere Seite, fertig. Dein Kind kann mit den Augen folgen, auf das aktuelle Bild zeigen und sehen, was als Nächstes kommt. So wird das Bürsten messbar statt diffus.
Ein konkreter Tipp: Fang in den Spitzen an und arbeite dich nach oben. Zeig das in drei Bildern, damit das Kind weiß, dass der unangenehmste Teil, die Wurzeln, ganz zum Schluss kommt und nur Sekunden dauert. Wer Bildkarten mit Timer und Abhaken verbinden möchte, kann Routined vierzehn Tage kostenlos ausprobieren.