Haare bürsten und Sonnenschutz auftragen

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Die Bürste verfängt sich in einem Knoten, dann legt sich die Creme klebrig auf die Wange, zwei Unannehmlichkeiten direkt nacheinander. Genau hier stockt der Morgen. Die Bilder unten zeigen die Reihenfolge, damit die Haut sich einstellen kann.

Ein Mädchen bürstet ihr langes Haar und hält ein SPF-Spray.

Haare bürsten und sprühen

Ein Mädchen bürstet ihr langes Haar und hält ein SPF-Spray.

Über diese Bildkarten

Der Knoten, an dem die Bürste zieht, tut sofort weh, und bevor das Gefühl abgeklungen ist, kommt die Creme, die über Gesicht und Arme verteilt werden soll. Zwei Sinneseindrücke hintereinander, und schon kann der ganze Morgen genau dort vor dem Spiegel ins Stocken geraten.

Wenn die Schritte als Bilder nebeneinanderliegen, weiß das Kind, dass das Bürsten endet und der Sonnenschutz als Nächstes kommt, in einer festen Menge und an festen Stellen. Es kann auf das nächste Bild schauen und sehen, dass es gleich fertig ist, statt die Eindrücke als endlose Reihe von Überraschungen zu erleben. Für ein berührungsempfindliches Kind ist diese Vorhersehbarkeit oft der Unterschied zwischen Widerstand und Mitmachen.

Ein konkreter Kniff: Bürste von den Spitzen aufwärts zur Kopfhaut, damit du keine neuen Knoten heraufziehst, und lass das Kind den Sonnenschutz selbst in die Hand drücken, bevor ihr ihn gemeinsam verstreicht. So bestimmt es Menge und Tempo selbst. Möchtest du die Reihenfolge digital aufbauen, kannst du in der Routined-App die Bilder mit einem ruhigen Timer für das Eincremen verbinden.