Kind duschen

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Unter der Dusche ist ein Kind ungewöhnlich ausgeliefert – jemand anders steuert das Wasser, Shampoo kann brennen, der Körper ist nackt. Die Bildkarten unten zeigen, was als Nächstes kommt, damit nichts plötzlich passiert.

Eine Illustration eines Jungen mit Seife auf dem Körper, der einen Schwamm und ein Handtuch hält und unter einer Dusche steht.

Junge duscht

Eine Illustration eines Jungen mit Seife auf dem Körper, der einen Schwamm und ein Handtuch hält und unter einer Dusche steht.

Über diese Bildkarten

Wenige Alltagsmomente bündeln so viel Verletzlichkeit wie das Duschen eines Kindes. Das Wasser steuert jemand anders, die Temperatur liegt nicht in den Händen des Kindes, Shampoo kann brennen, wenn der Kopf falsch geneigt wird, und erwachsene Hände bewegen sich über einen nackten Körper. Die Bildkarten verschieben den Fokus von der sensorischen Last auf eine vorhersehbare Reihenfolge: jetzt Wasser, jetzt Shampoo, jetzt Ausspülen, jetzt Wasser aus.

Wird die Abfolge vorher gezeigt, wird jeder Schritt weniger überraschend. Du kannst beim Spülbild kurz innehalten und sagen, dass hier der Kopf nach hinten geneigt wird, damit kein Shampoo in die Augen läuft. Für ein Kind, dem die Dusche sensorisch schwerfällt, hilft es oft, das nächste Bild selbst antippen zu dürfen – ein Stück Kontrolle in einer Situation, in der es sonst kaum welche gibt.

Ein praktischer Griff: Halte ein weiches Handtuch von Anfang an sichtbar bereit, am besten als letzte Karte. So sieht das Kind, dass es ein Ende gibt, selbst wenn das Wasser lang und kalt auf dem Rücken liegt. Mit Routined lässt sich die Duschsequenz aufbauen und ein Tonsignal für das Ausspülen ergänzen, sodass du nicht laut mitzählen musst.