Movicol trinken

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Die Medizin schmeckt und fühlt sich fremd im Mund an, und die Sorge darüber, was sie im Körper bewirkt, wiegt oft schwerer als jedes Wort über das Warum. Begegne dieser Sorge mit einer ruhigen Reihenfolge, die Schritte sind hier unten.

Ein Mädchen lächelt und trinkt ein gemischtes Getränk aus einem durchsichtigen Glas.

Die Medizin trinken

Ein Mädchen lächelt und trinkt ein gemischtes Getränk aus einem durchsichtigen Glas.

Über diese Bildkarten

Hinter der Weigerung eines Kindes, Movicol zu trinken, steckt selten Trotz, sondern eine völlig nachvollziehbare Sorge. Etwas Unbekanntes soll in den Körper, es schmeckt und fühlt sich anders an, und ohne ein Bild davon, was passiert, füllt die Fantasie die Lücke mit dem Schlimmsten. Diese Sorge lässt sich im Moment nicht wegreden, sie muss mit Verständlichkeit beantwortet werden.

Genau hier nützen Bildkarten am meisten. Wenn die Schritte ausliegen, wird klar, dass das Glas angerührt, ausgetrunken und dann fertig ist, und dass dem Körper bei etwas geholfen wird, das sonst schwerfällt. Das Kind sieht, dass der Moment ein Ende hat, nicht offen und endlos ist, und eine Aufgabe mit sichtbarer Grenze fällt viel leichter zuzustimmen.

Ein konkreter Griff: teile das Glas in kleinere Schlucke mit je einem Bild auf, damit das Kind einen Teil nach dem anderen abhaken kann, statt die ganze Menge auf einmal anzustarren. Lass das Kind das Glas selbst halten, wenn es mag. Die Routine rund um die Medizin kannst du in der Routined-App anlegen und vierzehn Tage kostenlos testen.