Mütze
Eine Mütze ist selten einfach nur etwas auf dem Kopf. Sie drückt gegen die Stirn, legt Schatten über die Augen und kann sich nach zwei Minuten verschwitzt anfühlen. Die Bilder unten zeigen Schritte und Gefühl, damit das Kind weiß, was kommt.

Mütze
Eine rote und blaue Baseballkappe mit dem Buchstaben A auf der Vorderseite.
Über diese Bildkarten
In dem Moment, in dem die Mütze auf den Kopf kommt, hat der Kopf plötzlich drei neue Signale gleichzeitig: Druck quer über der Stirn, ein dunkleres Sichtfeld und einen Stoff, der vor einer Sekunde noch nicht da war. Für ein Kind, das sensorische Reize stark wahrnimmt, kann allein diese Kombination reichen, damit die Mütze sofort heruntergerissen wird – nicht aus Trotz, sondern weil es zu viel ist.
Bildkarten für die Mütze funktionieren am besten, wenn sie sowohl die Handlung als auch das Gefühl zeigen. Ein Bild davon, wie die Mütze aufgesetzt wird, eines davon, wo der Schatten landet, und eines, das zeigt, wann sie wieder abgenommen werden darf – zum Beispiel beim Betreten des Geschäfts. So wird die Mütze zu einem Werkzeug mit klarem Anfang und Ende und nicht zu einer Dauerforderung.
Konkreter Tipp: lasst das Kind zwei Mützen nebeneinander mit je einem Bild ausprobieren und selbst wählen. Die selbst gewählte wird seltener wieder heruntergezogen. In der Routined-App könnt ihr die Mütze in die Anziehroutine einbauen und abhaken, sobald sie sitzt.