Sich ausziehen
Der Pulli verfängt sich hinter den Ohren, die Socken kommen auf links heraus, und das, was schnell gehen sollte, stockt. Sich ausziehen braucht eine Reihenfolge, die erst sichtbar wird, wenn sie schiefläuft. Unten liegen die Schritte bereit.
♂Ausziehen
Eine Illustration eines Jungen, der ein blaues T-Shirt auszieht.
♂Ausziehen
Ein Junge zieht sein blaues T-Shirt aus.
♀Ausziehen
Eine Frau zieht ihr blaues T-Shirt aus und lächelt.
♀Ausziehen
Eine Frau, die ein Hemd über den Kopf zieht.
♀Ausziehen
Eine Person zieht ein Hemd aus.
Über diese Bildkarten
Mit einem Arm im Ärmel und dem Kopf halb draußen bleibt man leicht hängen – am Stoff und im Kopf zugleich. Statische Elektrizität zieht an den Haaren, und aus einem kurzen Moment wird ein kleines Chaos. Sich ausziehen sieht einfach aus, besteht aber aus mehreren Mikro-Entscheidungen: Was zuerst, wohin damit, werden die Socken jetzt umgedreht oder später.
Die Bildkarten zerlegen den Moment in eine Reihenfolge, der die Augen folgen können. Pulli, Hose, Socken, Unterwäsche – jedes Bild ist an der Reihe, und du kannst zurückzeigen, wenn die Gedanken abdriften. Besonders bei Übergängen wirkt das: heimkommen aus dem Kindergarten, vor dem Bad, zur Schlafenszeit, wenn die Müdigkeit schon einen Teil der Geduld geholt hat.
Ein kleiner Kniff: Gib jedem Stück seinen festen Zielort. Wäschekorb für Schmutziges, ein Stuhl für das, was morgen wieder dran ist. Wenn das Bild Stück und Ort gleichzeitig zeigt, muss das Kind die Logistik des Zuhauses nicht zusätzlich im Kopf halten. In Routined kannst du eure eigenen Ecken fotografieren und in die Reihenfolge einbinden, damit das Bild zum Zimmer passt.