Frei aufwachen

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Ohne Wecker ist der Morgen weicher, aber die Stille im Raum kann diffus wirken. Dein Kind wacht auf, setzt sich auf und weiß nicht recht, was zuerst kommen soll. Die Schritte unten geben eine ruhige Reihenfolge.

Eine lächelnde Person sitzt im Bett mit weit ausgebreiteten Armen, eine blaue Decke über den Beinen, im Hintergrund eine Sonne, eine fliegende Taube und eine zerbrechende Kette.

Wacht mit ausgebreiteten Armen auf

Eine lächelnde Person sitzt im Bett mit weit ausgebreiteten Armen, eine blaue Decke über den Beinen, im Hintergrund eine Sonne, eine fliegende Taube und eine zerbrechende Kette.

Über diese Bildkarten

Langsame Morgen sind in der Theorie schön, aber für ein Kind kann sich die Freiheit leer anfühlen. Es gibt keinen Wecker, der aufstehen sagt, keine Lehrkraft, die wartet, kein Shirt, das in zehn Minuten an muss. Genau dieses Vakuum ist ein schwieriger Übergang, denn der Körper ist wach, aber der Tag hat keine Richtung.

Bildkarten lösen das, indem sie statt eines Plans eine lose Reihe anbieten. Dein Kind sieht, dass es liegen bleiben darf, an die Decke schauen, zur Toilette gehen, eine Decke aufs Sofa holen – jede Handlung ist eine Karte, aber keine ist ein Befehl. Das Wachwerden darf erst ankommen, bevor etwas entschieden wird.

Ein konkreter Tipp für ruhige Morgen: nimm eine Wahlkarte mit auf, auf der dein Kind zwischen weiter ausruhen und frühstücken zeigen darf. Dann gehört die Richtung deinem Kind, nicht dir, und genau darum geht es an einem freien Tag. Willst du eine ruhige Version schon am Vorabend vorbereiten, kannst du sie in Routined zusammenstellen und wieder entfernen, wenn der Tag in Gang gekommen ist.