Geh weg

#gehen#stopp#grenze#privatsphäre#interaktion beenden

Eine Grenze zu setzen verlangt Sprache, Mut und Timing gleichzeitig, und genau dieses Wort bleibt oft hängen, wenn es am meisten gebraucht wird. Das Bild unten gibt dem Kind etwas, worauf es zeigen kann, wenn die Stimme nicht reicht.

Eine Frau hält ihre Hand in einer Stopp-Geste hoch.

Stopp

Eine Frau hält ihre Hand in einer Stopp-Geste hoch.

Eine Frau mit besorgtem Ausdruck hält ihre Hände hoch. Eine Silhouette einer Person geht im Hintergrund weg, mit einem Pfeil, der die Richtung anzeigt.

Person geht weg

Eine Frau mit besorgtem Ausdruck hält ihre Hände hoch. Eine Silhouette einer Person geht im Hintergrund weg, mit einem Pfeil, der die Richtung anzeigt.

Eine Frau hält ihre Hand gegen einen großen roten Pfeil, der nach links zeigt, was bedeutet, wegzugehen oder in diese Richtung.

Weggehen Pfeil

Eine Frau hält ihre Hand gegen einen großen roten Pfeil, der nach links zeigt, was bedeutet, wegzugehen oder in diese Richtung.

Über diese Bildkarten

Das Wort, das gebraucht wird, wenn jemand zu nah steht – ein Freund, der nicht aufhört zu stupsen, ein jüngeres Geschwister, das am Arm hängt, ein unbekanntes Kind auf dem Spielplatz – ist fast immer kurz. Und doch ist es oft genau dieses kurze Wort, das nicht herauskommt, weil die Lage schon aufgeladen ist und der Kopf damit beschäftigt ist zu lesen, was geschieht.

Ein Bild, das immer am selben Platz liegt, gibt eine Alternative: zeigen statt nach dem Wort suchen. Ein Bild zeigen zu können, das geh weg oder hör auf bedeutet, senkt die Schwelle, eine Grenze zu setzen, weil die Hand schneller ist als der Satz in einem Körper, der sich bereits zurückzieht. Das Bild liefert auch ein klareres Ja oder Nein für die andere Seite, und das ist oft das, was eine grenzüberschreitende Situation wirklich unterbricht.

Ein konkreter Tipp: übt Wort und Bild in ruhigen Momenten, damit beide schon zusammengehören, bevor es ernst wird. Spielt eine Runde, in der ihr so tut, als käme ein Stofftierfreund zu nah, und das Kind darf das Bild zeigen – dann wird es zum Werkzeug, nicht zur Überraschung. Grenzkarten lassen sich neben den übrigen Bildkarten des Kindes sammeln, Routined ist vierzehn Tage kostenfrei zum Ausprobieren.